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Nootropika: Wirkung, Einnahme, Erfahrungen

Nootropika Erfahrungen
Nootropika-Erfahrungen, Wirkung, Einnahme, Nebenwirkungen

Bestimmt fragen Sie sich, was Nootropika überhaupt bedeutet. Mit Nootropika ist ein Sammelbegriff für Nahrungsergänzungsmittel, beziehungsweise Pflanzenstoffen gemeint, die etwas mit der mentalen Leistungsfähigkeit des Menschen zu tun haben. Die Nootropika wird Ihnen helfen, Ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Leider bezeichnen manche Leute Nootropika als ein Gehirndoping-Mittel oder als intelligente Drogen. In diesem Artikel werden wir Ihnen zeigen, was es mit der Nootropika auf sich hat, wie man sie selbst zusammenstellen kann und wie Sie anschließend die beste Version von sich selbst sein können.

Was genau kann man unter dem Begriff “Nootropika” verstehen?

Das Wort Nootropika kommt aus dem griechischen „Noo“ und bedeutet Geist, während „Trope“ auf Französisch „Veränderung“ bedeutet. Nootropika sind auch unter folgenden Begriffen zu erkennen: Smart Drugs, Neuro Enhancer, Neurotropika oder Neuroenergetika. Diese sogenannten Gehirnverstärker lassen sich in zwei verschiedene Arten unterscheiden und zwar in Substanzen wie Ginkgo biloba, Phenibut und Kreatin, aber auch in künstlich verarbeitete, verschreibungspflichtige Medikamente wie zum Beispiel Adderall und rezeptfreie Ergänzungsmittel wie zum Beispiel Noopept. Die Gesellschaft setzt sich immer mehr unter Druck, sodass sie oft auf Medikamente zurückgreifen muss, um dem Stress Stand zu halten. Aus diesem Grund wurde Nootropika entwickelt. Dank ihr können Sie sich auf einmal Namen und Fakten um einiges besser merken als je zuvor. Die mentalen Fähigkeiten wachsen vehement. Vor allem Menschen, die im Büro arbeiten, nehmen gerne Nootropika zu sich, um noch mehr arbeiten zu können. Das alles findet aber auf einer natürlichen Basis statt, da Nootropika kein Medikament ist, sondern lediglich aus pflanzlichen Stoffen besteht und verschiedene Wirkungsmechanismen hat.

Wenn Sie also Interesse haben, ihre mentalen Fähigkeiten zu steigern, dann sollten Sie die Nootropika auf jeden Fall probieren. Nootropica zeigen eine Wirkung, indem sie die Neuronen im Gehirn davor bewahren, durch gewisse Giftstoffe beschädigt zu werden und schneller zu altern, was viele negative Auswirkungen auf das Gehirn hat. Eine Theorie besagt, dass Nootropika Neuronen aktivieren und den Blut- und Sauerstofffluss im Gehirn steigern, was zu einer deutlichen Besserung der Aufmerksamkeitsspanne und weiterer Bereiche der kognitiven Funktion sorgt. Die unterschiedlichen Pflanzenstoffen wirken anregend auf das Gehirn und äußerst harmonisierend. Das löst im Gehirn verschiedene Effekte aus. Der Effekt von Guarana wurde sogar in einer Studie bewiesen, dass sie sehr anregend wirkt. Während zum Beispiel Vitamin B Komplexe harmonisierend wirken, sorgt das Vitamin D für die Bildung des Glückshormons namens Serotonin. Die Glückshormone sind dann auch der Grund, warum sich das Wohlbefinden um einiges bessert. Es gibt also etliche Nootropika und nur Sie selbst können entscheiden, welche die richtige Wahl für Sie darstellt. Dazu sollten Sie sich fragen, wo denn Optimierungsbedarf bei Ihnen besteht.

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Es gibt mehrere Faktoren, die einen negativen Einfluss auf die Konzentration haben, wie zum Beispiel die Schlafqualität, die eigene Energie, das Wohlbefinden, sowei auch die Regeneration, die man zum Ausgleich für Stress braucht. Dadurch, dass die Nootropika auf pflanzlicher Basis hergestellt werden, gibt es kaum Nebenwirkungen, sodass man mehrere miteinander kombinieren kann, um den gewünschten Effekt am Ende zu erhalten. Man geht davon aus, dass die verschiedenen Pflanzenstoffe wirken, indem sie den Abruf des Gehirns an Neurochemikalien verändern. Die Sauerstoffversorgung des Gehirns wird dadurch verbessert und das Nervenwachstum angeregt. Studien haben gezeigt, dass Nootropika auf diverser Weise zur Steigerung der Gehirnfunktion dazu beitragen. Hierzu gibt es acht Möglichkeiten:

– Neurotransmitter-Regulation:

Nootropica haben eine so vehemente Wirkung auf das Gehirn, weil sie die Neurotransmitterregulierung auswechseln, was aussagt, dass sie die für die jeweiligen Stimmung verantwortlichen Chemikalien im Gehirn zu steuern vermögen. Dazu gehören GABA, Acetylcholin, Dopamin, Serotonin, Glutamat, Epinephrin und Adrenalin. Sie werden sich dadurch entspannter, weniger gestresst fühlen und sich sogar um einiges besser konzentrieren.

– Unterstützung des Gehirnwachstums:

Untersuchungen haben gezeigt, dass manche Nootropika bestimmte Faktoren, die das Wachstum unterstützen, im Gehirn einen Nervenwachstumsfaktor steigern. Dieser Faktor wird benötigt, um die Funktion und das Wachstum von Gehirnzellen ins Gleichgewicht zu bringen. Das ist besonders bei vorhandenen Schäden der Zellen sehr hilfreich. Wegen dieser Steigerung der Produktion von Neuronen, können Sie sich leichter an Stresssituationen gewöhnen. Es fördert außerdem das kognitive Denkvermögen.

– Verbesserung des Blutflusses:

Nootropica unterstützen den Blutfluss im kompletten Gehirn, wodurch Sie sich geistig wach fühlen werden. Es wird sogar dabei geholfen, Sauerstoff und andere existenzielle Nährstoffe in das Gehirn zu führen, um Krankheiten und eine mentale Ermüdung zu vermeiden. Eine Untersuchung hat herausgefunden, dass Ginseng die Blutzirkulation im Gehirn verbessern kann, indem es die Stickstoffmonoxidwerte im Blut fördert, wodurch die Blutgefäße ausgedehnt werden. So kann dann auch mehr Blut durchfließen.

– Neuroprotektion:

Generell haben Nootropika neuroprotektive Vorzüge, die den altersbedingten kognitiven Verfall behindern und das Gehirn auf Dauer gesund halten. In einer Untersuchung wurde bewiesen, dass ältere Menschen mit leichter Hirnschädigung ihre Aufmerksamkeit, ihr Gedächtnis und den Prozess der Informationsgewinnung durch die Zufuhr von Ashwagandha fördern.

– Stimmungsverstärker:

Manche Nootropica fördern die kognitive Leistung , indem sie die Stimmung auf ein anderes Level bringen und Angstgefühle regulieren. In etlichen Untersuchungen führt eine verminderte Angst zu einer höheren Leistung in Tests für unterschiedliche kognitive Indikatoren sowohl für das Kurzzeit- als auch Langzeitgedächtnis.

– Gegen Müdigkeit:

Nootropica wirken außerdem gegen eine schnelle Ermüdung, indem sie Rezeptoren im Gehirn sich in den Weg stellen oder eine bessere Energiequelle anbieten. Wegen der Verringerung der Ermüdung können Sie länger und härter durcharbeiten.

– Entzündungshemmende Maßnahmen:

Nootropika besitzen Antioxidantien, die Entzündungen im Gehirn verringern.

– Stärkung der Kreativität:

Einige Nootropika beeinflussen sogar die generellen Kompetenzen des Denkens und die Kreativität bei einer Problemlösung.
Für etliche Nootropika gibt es Belege, um diese Äußerungen zu stützen, aber leider wurden wegen mangelnder Finanzierung noch keine Langzeitstudien dazu unternommen. Deshalb ist die Langzeitwirkung des Einsatzes von Nootropica im Gehirn noch nicht so genau bekannt.

Wie ist Nootropika entstanden?

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Schon lange werden in der chinesischen und indischen Heilkunst, auch Ayurveda genannt, bewusstseinserweiternde Stoffe benutzt. Der Name “Nootropikum” wurde erst 1972 von dem Wissenschaftler Dr. Corneliu Giurgea geprägt, der rumänische Wurzeln hatte. ​Giurgea war zuständig für die Entstehung des besonderen Medikamentes “Piracetam“, ein von Menschenhand ausgearbeitetes Nootropikum. Heute ist dieses Medikament auf der ganzen Welt berühmt. Piracetam ist somit einer der berühmtesten Wirkungsmittel und gehört zusammen mit Phenylpiracetam, Aniracetam, Pramiracetam, Nefiracetam, Oxiracetam, Coluracetam und Nebracetam zum Stammbaum der sogenannten Racetame. Dies unterstreicht noch einmal die Fakten, dass Piracetam, sowie auch andere Nootropika sehr wohl in der Lage sind, die Gehirnfunktionen zu fördern und dass ohne die Nebenwirkungen von irgendwelchen Stimulanzien herbeizurufen.

Welche sind die wichtigsten Nootropika für den menschlichen Körper?

Es gibt drei verschiedene Wirkbereiche, die wichtig sind, um Ihr volles Potenzial ausschöpfen zu können. Biohacker sind der Ansicht, dass man Nootropika so zusammenstellen kann, dass individuelle Bedürfnisse erfüllt werden. Es werden nun die besten Nootropika vorgestellt, die dabei helfen, die Gehirnleistung auf Vordermann zu bringen. Sie können sich auf diese Quellen verlassen, da sie sogar auf der Grundlage verschiedener Studien entstanden sind:

1. Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl:

Es gibt zwei verschiedene Arten von Omega-3-Fettsäuren – die Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexaensäure (DHA), die wichtig für die Aufrechterhalteung der Funktion und der Struktur des Gehirns ist. Die Gehirnzellen bestehen aus 25 Prozent DHA und 90 Prozent des Omega-3-Fettes. Generell sind die Omega-3-Fettsäuren mit vielen gesundheitlichen Vorzügen versehen, sodass sie dafür sorgen, dass die Gesundheit des Gehirns gefördert wird. Wenn Sie also DHA-Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, können Sie Ihre Gedächtnis- und Reaktionszeiten verschnellern, sowie auch die eigenen Gehirnleistung effektiv steigern. Auch Menschen, die altern, profitieren von den DHA-Nahrungsergänzungsmittel, da im Alter die Gehirnfunktion leider von Zeit zur Zeit langsam abnimmt. Die Eicosapentaensäure dagegen ist dafür zuständig, entzündungshemmend auf das Gehrin zu wirken, um es vor Alterung und Schäden zu schützen.

Die EPA hat nichts mit der Gehirnleistung hier zu tun. Es wurde in einer Studie gezeigt, dass vor allem depressiv verstimmte Menschen von der Einnahme von EPA-Nahrungsergänzungsmittel profitiert haben. Außerdem sorgt Fischöl dafür, dass das Altern der Gehirnfunktion verringert wird. Leider sind die Beweise uneinheitlich, was die konservierenden Wirkungen von Fischöl betrifft. Als Nahrungsmittelersatz könnten Sie auch einfach mehr Fisch essen. Am besten zwei Mal pro Woche. Wenn Sie jedoch keinen Fisch mögen, dann sollten Sie auf die Tabletten zurückgreifen. Dieses Supplement können Sie einfach online auf allen möglichen Webseiten bestellen oder auch in einem Drogeriemarkt erhalten. Es wird empfohlen, ein Gramm EPA und DHA einzunehmen, um die Gesundheit des Gehirns auf Trab zu halten. Wie Sie also sehen können, sollten sie entweder mehr Fisch essen oder diese Nootropika oral einnehmen, um der Alterung des Gehirns entgegen zu wirken.

2. Resveratrol

Resveratrol ist enthalten in vielen roten Früchten wie zum Beispiel, Trauben, Blaubeeren und Himbeeren, aber auch in Erdnüssen, Rotwein und in Schokolade kann man dieses besondere Antioxidans finden. Es wurde wissenschaftlich belegt, dass Resveratrol Verschleißerscheinungen im Gehirn um einiges verlangsamt. Diese Verschleißerscheinungen finden im Hippocampus statt, der ein wichtiger Bereich im menschlichen Gehirn darstellt. Wie auch bei den Omega-3-Fettsäuren, steigert Resveratrol die Gehirnleistung, sowie auch die Funktionen des Gedächtnisses. Man hat in einer Studie auch herausgefunden, dass nach 26 Wochen bei einer Einnahme von 200 mg Resveratrol täglich bei älteren Erwachsenen das Gedächtnis gestärkt wurde. Sie können diese Präparate in verschiedenen Fachgeschäften finden. An Tieren konnte man außerdem auch sehen, dass die Gehirnfunktionen verbessert wurden. Ob die Wirkung bei Menschen genau so ist, ist noch nicht ganz sicher, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass dieses Supplement diese Wirkung auf auf das menschliche Gehirn hat.

3. Koffein

Koffein kommt in Kaffe, Zartbitterschokolade und in Tee vor. Da Tee und Kaffe auf Dauer die Zähne verfärben, sollten Sie diese nicht allzu oft konsumieren. Zartbitterschokolade würde auch auf Dauer dafür sorgen, dass Sie zunehmen, deshalb ist es am besten, wenn sie Koffein in Form von Präparaten zu sich nehmen. Viele Studien haben bewiesen, dass man sich durch die Einnahme von Koffein energetisiert fühlt und das somit die allgemeine Gehirnfunktion in Schwung gerät, denn Koffent stimuliert das zentrale Nervensystem, sowie auch das Gehirn. Das ist auch der Grund, warum Koffein einer der effektivsten Nootropika ist. Koffein ist zudem auch legal und in Fachgeschäften oder Apotheken erhältlich. Wenn Sie eine Tasse Kaffee trinken, beträgt der Koffeingehalt zwischen 50 und 400 Miligramm. Sie sollten jedoch nicht zu viel Koffein zu sich nehmen. Das wäre kontraproduktiv und würde für Übelkeit, Angstzuständen und Schlafstörungen sorgen. Die Tagesmenge von 400 Miligramm Koffein sollten Sie möglichst nicht überschreiten. Zudem erhält Koffein auch eine Megen von Bitter- und Gerbstoffen, die sich nicht gerade positiv auf die Darmperistaltik auswirkt. Wenn man auf Tabletten zugreift, ist die Wirkung jedoch in keinem Fall abführend. Bei der Einnahme von Koffein, werden Sie sich lebendig und leistungsfähiger fühlen.

4. Brahmi, auch Bacopa Monnieri genannt:

Auf deutsch wird diese Nootropika Fettblatt genannt. In Fachgeschäften findet man das Fettblatt mit dem indischen Namen Brahmi. In der indischen Medizin wird Brahmi wie Ayurveda benutzt, um die Gehirnleistung zu verbessern. In Studien hat man gezeigt, dass Brahmi bei einigen Personen Magenverstimmungen und Durchfall ausgelöst hat. Deshalb sollte man Brahmi nicht auf nüchternem Magen einnehmen, sondern nur in Kombination mit einer Mahlzeit. Die empfohlene Menge beträgt 300 Miligramm pro Tag und es dauert vermutlich bis zu sechs Wochen, bis Sie die Wirkung spüren können. Es lohnt sich, wenn Sie Brahmi einnehmen, denn die Denkfähigkeit kann somit gesteigert werden.

5. Ginkgo Biloba:

Viele Menschen, die Gingko Biloba einnehmen, schwören auf die Wirkung, dass man sich Dinge besser merken kann und, dass die Vergesslichkeit sich mit der Zeit reduziert. Angeblich durchblutet Gingko Biloba das Gehirn, was dazu führt, dass die Gehirnleistung gesteigert wird. Leider sind die Ergebnisse von Studien diesbezüglich uneinheitlich, jedoch haben einige Untersuchungen gezeigt, dass die Denkfähigkeit von älteren Menschen gesteigert werden konnte. Am besten ist es natürlich, wenn Sie sich selbst davon überzeugen. Das Kurzzeitgedächtnis kann angeregt, wie auch die altersbedingten Beeinträchtigung der Gehirnfunktion gestoppt werden.

6. Kreatin:

Kreatin findet man hauptsächlich in tierischen Produkten, wie Fisch, Fleisch oder in Eiern. Der Stoffwechsel benötigt Kreatin, um die Muskeln und die Leistung des Gehirns aufrecht erhalten werden. Vor allem Vegetarier sollten Kreatin zu sich nehmen, um etwas für ihre Denkfähigkeit zu tun. Eine Studie zeigte, dass Vegetarier bei einem Intelligenztest zwischen 25 bis 50 Prozent verbessern konnten. Bei Fleischessern konnte man so eine Wirkung nicht in großen Maßen erkennen, sondern nur in geringen.

7. Rhodiola Rosea:

In der chinesischen Medizin wird die Rhodiola Rosea verwendet, um das Wohlbefinden und die Gehirnfunktion zu fördern. Einige Studien zeigten, dass bei einigen Menschen die Müdigkeit verringert werden konnte. Die mentale Verarbeitung wird erfrischt, doch die ERgebnisse der Studien sind leider immer noch uneinheitlich. Die Europäische Behörde Für Lebensmittelsicherheit (EFSa) meinte, dass die Wissenschaftlicher sich noch mehr mit der Wirkung von Rhodiola Rosea befassen müssten, um zu garantieren, dass die Pflanze wirklich hilfreich ist. Die Studien gehen aber davon aus, dass die Wirkung positiv ist.

8. L-Carnitin:

Wenn Sie regelmäßig L-Carnitin einnehmen, werden Sie wacher werden und altersbedingten Gedächtnisverlust stoppen. Das L-Carnitin ist wichtig für den Stoffwechsel und die Energieerzeugung und ist zudem eine Aminosäure, die vom Körper selbst produziert wird. Einige Studien haben an Tieren herausgefunden, dass L-Carnitin die Lernfähigkeit steigert. Es konnte gezeigt werden, dass diese besondere Aminosäure bei Demenz und Alzheimer helfen kann. Allerdings konnte nicht bewiesen werden, dass gesunde Menschen von L-Carnitin profitieren. Vor allem bei psychischen Störungen, wie auch bei Funktionsstörungen des Gehirns, sollten Sie L-Carnitin zu sich nehmen.

9. L-Theanin:

L-Theanin ist ebenfalls eine Aminosäure, die eine beruhigende Wirkung auf den Körper hat. Meistens findet man L-Theanin im Tee. Die Alpha-Wellen werden im Gehirn gestärkt, wenn man 50 Miligramm L-Theanin einnimmt. Diese Aminosäure kann Ihnen helfen, kreativer zu werden. Es wäre am besten, wenn Sie sie einnehmen in Kombination mit Koffein, weil die Wirkung dann effektiver ist. Mit diesen Nootropika-Stacks können Sie Ihre Kreativität erweitern. Das Gute ist, dass L-Theanin keine Schläfrigkeit auslöst.

10. Phosphatidylserin:

Diese Nootropika könnte helfen, dass die Gehirngesundheit erhalten bleibt. Allgemein spricht man hier von einer Fettverbindung, die im Gehirn vorkommt. Wenn Sie Phosphatidylserin dreimal täglich einnehmen, können Sie damit die altersbedingte Abnahme der Gehirnfunktion zu reduzieren. Es konnte von Studien beweisen werden, dass bei einer täglichen Dosis von 400 Miligramm Phosphatidylserin dabei hilft, eine bessere Denkfähigkeit zu erlangen. Es sollten jedoch weitere Studien unternommen werden, um noch mehr über diese Nootropika herauszufinden. Phosphatidylserin kann man in vielen Onlineshops bestellen und ist in Deutschland vollkommen rezeptfrei erhältlich.

11. Panax Ginseng:

Es wurde bewiesen, dass man bei einer Einnahme von 400 Miligramm Panax Ginseng die Ermüdung im Gehirn verringern kann und die Leisutng im Gehirn so stark wird, dass man selbst knifflige Matheaufgaben einfacher lösen kann. Ginseng ist generell bekannt als urige Heilpflanze und wird oft in der Medizin verwendet. Die entzündungshemmende Wirkung hilft oxidativen Stress zu vermeiden und die Gehirnfunktion zu verbessern. Eine Studie meinte, dass sich der Mensch an diese Nootropika anpassen kann, sodass die Wirkung mit der Zeit nachlässt. Deshalb sind weitere Untersuchungen erforderlich. Sie sollten den Panax Ginseng also nur gelegentlich nutzen, um die Wirkung aufrecht zu erhalten.

Auf welche Weise wirken Nootropika?

Das Gehirn des Menschen ist auch bekannt als Enerigefresser, da es dafür sorgt, dass 20 Prozent der Energie verbraucht werden, obwohl das Gehirn eigentlich nur zwei Prozent der menschlichen Masse ausmacht. Wenn Sie also eine optimale Denkleistung haben wollen, um sich besser konzentrieren zu können, benötigen Sie viel Energiereserven, die auch ATP genannt werden. Diese Energiereserven erhalten Sie aus der Nahrung oder aus Nahrungsergänzungsmittel. Nootropika sorgen dafür, dass der Körper regelmäßig mit den wichtigsten Nährstoffen verwöhnt wird. Studien haben bezeugt, dass nach der Einnahme von Nootropika die Motivation und Konzentration gesteigert werden, denn sie wirkt auf die Produktion von Neutransmittern und Acetycholin. Sie sollten außerdem viele Ketone zu sich nehmen, die neuestens die perfekte Energiequelle für das Gehirn darstellen. Ketone haben keine Nebenwirkungen auf den Insulinspiegel. Mit Ketonen bezeichnet man zum Beispiel Caprylsäure, was man auch MCT Öl nennen kann.

Welche Nootropika gibt es noch?

  • Selank ist zum Beispiel ein Peptid, das hauptsächlich bei der Bekämpfung von Angstzuständen benutzt wird. Es heitert den Gemütszustand auf und kann das Immunsystem kräftigen, da es auf dem Immunstoff Tuftsin basiert, der natürlich ist.
  • Semax wurde zur Unterbindung von gewissen Gehirnschäden, die beispielsweise durch Schlaganfälle passiert sind, entwickelt. Anschließend wurde herausgestellt , dass Semax die geistige Leistung bei vitalen Menschen sehr erhöhen kann. Es besitzt vielseitige Eigenschaften, die das Gehirn vor Schädigungen schätzen.
  • Sunifiram wirkt sich äußerst positiv auf die Aufmerksamkeitspanne, Lernfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und die Wachsamkeit aus. Es hat Ähnlichkeiten mit der Racetam-Abwandlung Noopept. Die Sunifiram hat allerdings eine mehr erheiternde Wirkung.

Fazit über Nootropika:

Studien und Wissenschaftler haben bestätigt, dass Nootropika pflanzliche Stoffe sind, die das menschliche Gehirn befähigen, schneller zu denken und sich besser auf spezielle Dinge fokussieren zu können. Sie sollten jedoch im Auge behalten, dass Nootropika keine Wundermittel sind und manchmal auch auf eine längere Zeit eingenommen werden müssen, um eine effektive Wirkung zu zeigen. Es ist deshalb notwendig, mehrere Nootropika zu kombinieren, um seine Gesundheit zu einem optimalen Ergebnis zu bringen. Am besten wenden Sie sich an einen Biohacker. Dieser kennt sich nämlich bestens in diesem Bereich aus und kann indieviduelle Nootropika-Formeln für ihre Bedürfnisse aufstelen. Sie sollten allerdings von verschreibungspflichtigen Nootropika absehen und auch berücksichtigen, dass nicht alle pflanzlichen Stoffen gründlich erforscht wurden. Die Gesundheit des Geistes ist der wichtigste Indikator, wenn es um ein erfülltes und karrierebezogenes Leben geht. Sie können also davon ausgehen, mit diesen Ergänzungsmitteln eine sinnvolle Investition getätigt zu haben.