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CBD gegen Schlaflosigkeit – Wirkung und Dosierung

CBD bei Schlaflosigkeit

Millionen von Menschen leiden unter Schlafstörungen. Dabei ist es egal ob es sich um gestresste Berufstätige handelt, Nachtschwärmer oder Eltern. Allein in der Bundesrepublik Deutschland leben geschätzte 34 Millionen davon. Einige Experten sprechen bereits von einer wahren Epidemie der Schlaflosigkeit. Wir kennen es ja bereits von einer Grippe: Morgens übermüdet und nachts liegen wir wach und können nicht richtig Schlafen. Einige Ursachen hierfür kann zum einen der häufige Konsum mit PC-Bildschirmen und Handy sein oder auch Stress und Langeweile.

CBD bei Schlaflosigkeit
Die Einnahme von CBD konnte bei Schlafstörungen gute Wirkungen zeigen

Trotz gesünderer Ernährung, körperlicher Aktivität zum Ausgleich und einem normalen Lebensstil werden viele Menschen mit Erschöpfung am Morgen konfrontiert und Schlaflosigkeit in der Nacht.
Gute Neuigkeiten gibt es seit kurzen von Cannabis. Zahlreiche Forschungen, Untersuchungen und Erfahrungsberichten zeigen, dass CBD, welches aus Cannabis gewonnen wird, die Symptome von Schlaflosigkeit wirksam behandelt.
Einige sehen dem aber auch skeptisch entgegen und befürchten, das CBD Produkte nicht nur beim Einschlafen helfen können, sondern schläfrig machen. Beeinflusst dies dann auch die Konzentrationsfähigkeit während eines Tages? Mit all dem Räumen wir mit diesen Bericht auf: Was sind Schlafprobleme? Wie kann CBD helfen und welche medizinischen Studien belegen dies?

Definition Schlaflosigkeit

Millionen von Menschen betreffen Schlafprobleme. Bei diesen handelt es sich um Schlafstörungen und stellt einen komplizierten Zustand dar. Kurz erklärt bedeuteten Schlafstörungen einfach, dass die davon betroffenen Schwierigkeiten mit dem ein- und vor allem durchschlafen haben.
Die Auswirkungen, die Schlafprobleme mit sich bringen, können verheerend sein. Betroffene zeigen eines, meistens auch gleich mehrere der folgenden Symptome:

  • Allgemeines Unwohlsein: Körperlich und Geistig
  • Allgemeine Müdigkeit
  • Tagesmüdigkeit
  • Energielosigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Charakterisieren lässt sich Schlaflosigkeit oftmals anhand der Dauer.

Akute Schlaflosigkeit

Diese Art der Schlafstörungen treten meist in Folge von gewissen Lebensumstellungen auf. Sei es nach dem Erhalt von schlechten oder stressigen Nachrichten oder man kann nicht Einschlafen vor einer wichtigen Prüfung oder Untersuchung. In der Regel ist hierbei die Schlafstörung von kurzer Dauer, also Vorübergehend. Unzählige Menschen kennen diese Art der Schlafprobleme und haben diese bereits durchlebt. Akute Schlafstörungen regulieren sich ohne Behandlung in der Regel von Selbst.

Chronische Schlaflosigkeit

Sobald eine Schlafstörung mindestens dreimal pro Woche auftreten und dabei mindestens drei Monate andauern (in der Regel) bezeichnet man diese als chronische Schlaflosigkeit. Dieser kann eine Vielzahl von Ursachen zu Grunde legen:

  • Schichtarbeit
  • ungesunde Schlafgewohnheiten
  • andere klinische Störungen
  • veränderte Umweltbedingungen
  • bestimmte Medikamente

All diese Möglichkeiten können zu unzureichenden Schlaf führen und komorbid sein. Komorbid bedeutet, dass die Schlaflosigkeit mit psychiatrischen oder medizinischen Problemen zusammenhängt. Den Zusammenhang zwischen der Ursache und Wirkung ist in den meisten Fällen oft sehr schwierig zu verstehen.
Chronische Schlafprobleme können jeden und in jedem Alter treffen. Vergleichsweise häufiger treten die Probleme bei weiblichen Erwachsenen als bei Männern desselben Alters auf. Die chronische Erkrankung kann zu folgenden Nebenerscheinungen führen:

  • Beeinträchtigung der Arbeits- und Schulleistung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Gedächtnisstörungen
  • Verkürzte Reaktionszeit
  • Reizbarkeit
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Übergewicht
  • Schlecht funktionierendes Immunsystem

Eher eine Tendenz um an Schlaflosigkeit zu leiden haben bestimmte Personengruppen. Hierzu gehörten neben Schichtarbeitern und Reisenden auch Frauen in den Wechseljahren, Ältere Menschen, Schwangere, Menschen mit psychischen Störungen oder Konsumenten von illegaler Drogen.

CBD-Produkte gegen Schlaflosigkeit – Wie und Warum?

CBD Öl bei Schlaflosigkeit
Eine Dosierung von CBD Öl bei Schlaflosigkeit sollte langsam begonnen und gesteigert werden. Im Normalfall beginnt man mit 2 x 3 Tropfen 5% als tägliche Dosis

Bei der Linderung von den Symptomen bei Schlafstörungen hat sich CBD als wirksam herausgestellt. In Wahrheit funktioniert dies aber anders, als man sich wahrscheinlich darunter vorstellt. CBD bekämpft in Gegensatz zur beruhigenden Wirkung einer Schlaftablette oder THC die Schlaflosigkeit an der Quelle.
Die Ursachen der Vielzahl der Schlaflosigkeit liegen nicht etwa an einer genetischen Störung und einer ansteckenden Krankheit, Krebs, Bluthochdruck und viele andere Krankheiten. Eher im Gegenteil: Die Hauptursache dafür bildet tatsächlich Stress. Wer daran gedacht hat liegt goldrichtig.
Alleine der Alltag gestaltet sich in der heuteigen Zeit als Herausforderung. Die Anforderungen von Wirtschaft, Technologie und vor allem der Arbeitgeber lassen den Stresslevel schnell in die Höhe schießen. Einige der Deutschen Bundesbürger leiden entweder unter Erkrankungen oder ungesunden Lebensstil. So hoch wie noch niemals zu vor ist mittlerweile kurz gesagt der Stresslevel. Regelmäßiger täglicher Stress ruft neben Stimmungsschwankungen auch leichte Kopfschmerzen hervor. Dagegen bringt anhaltender Stress schwerwiegende gesundheitliche Probleme wie Krebs, Angstzustände, Bluthochdruck und vor allem Schlaflosigkeit mit sich.

CBD gegen Stress für einen besseren Schlaf

Stress abzubauen mit CBDP? Wie soll das helfen? Stress ist grundsätzlich erst einmal das Ergebnis, wie ein bestimmter Mensch auf die jeweilige derzeitige Situation reagiert. Dabei gibt es diverse Faktoren wie diese Person reagiert, während die Reaktion selbst einen psychologischen Prozess im Gehirn darstellt.
Unser Gehirn, sobald es normal und gesund ist, verfügt über gewisse Funktionen, die uns steuern. Bei Stresssituationen wissen wir genau wie wir zu reagieren haben ohne großartig darüber Nachzudenken. Gerät unser Gehirn aus dem Gleichgewicht oder hat keine Vollauslastung, ist es überlastet. In Folge dessen funktioniert die automatische Reaktions-Funktion nicht richtig.
In diesen Fällen tritt das CBD auf den Plan. Teil des Endocannabinoidsystems (ECS) sind die vom menschlichen Körper eigens produzierten Cannabinoide. Das ECS reguliert viele der einzelnen physiologischen Prozesse, wie zum Beispiel Appetit, Schmerzempfindung, Stimmung und Schlaf. Studien belegen die Interaktion mit dem körpereigenen EDS und deren Rezeptoren und somit die Wirkweise von CBD. Die kognitiven Funktionen werden durch gerade die Interaktion von CBD mit den Rezeptorten verbessert. Dadurch lassen sich unter anderem Stresszyklen negieren und negative Verhaltensausgaben vermindern.
Im Wesentlichen lässt sich die Wirkung von CBD durch eine Verbesserung der Reaktion unseres Gehirns in Stresssituationen erkennen. Eine Reaktion findet dann statt, wenn es das aktuelle Stresslevel mindert. Dies dient gleichzeitig als vorbeugende Maßnahme für künftige Stresssituationen. Damit hilf CBD auch gegen Schlaflosigkeit.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CBD mit einigen Chemikalien und Rezeptoren im Gehirn interagiert. Dies bringt einige Wechselwirkungen in Köper und Gehirn mit sich wie etwa eine Veränderung der Aktivität von Neurotransmittern, Hormonen und anderen Zellen. CBD scheint durch diese Wechselwirkungen in der Lage zu sein, diverse Körperfunktionen beeinflussen zu können. Diese fangen bei der Schmerzempfindung an, gehen über emotionale Regulationen, hin zu Entzündungen, Krampfanfällen und Schlaf-Wach-Zyklen.

Auswirkungen von CBD und Cannabinoiden bei Schlafstörungen

Im Jahr 2017 erklärte der klinische Psychologe und zertifizierte Schlafspezialist Michael Breus in seinem HuffPost-Artikel es gäbe bereits zahlreiche Forschungsergebnisse. Diese deuten auf die Nützlichkeit vom CBD zur Erholungsförderung. Demnach kann laut Studien, das CBD die Schlaflosigkeit reduzieren und die Gesamtschlafdauer erhöhen. Daneben kann sich durch die Einnahme von CBD bei Menschen mit chronischen Schmerzen der Schlaf verbessern.

Studien zu Schlafprobleme und CBD

Die Autorin des Lifestyle-CBD-Leitfadens Gretchen Lidicker erklärte die Schwierigkeit des Erforschens von CBD. Aufgrund zahlreicher Rechtlichen Richtlinien und Gesetze im Zusammenhang mit Cannabis, kann die Forschung nur eingeschränkt handeln. Dennoch gibt es Studien, die auf CBD als ein hilfreiches Gegenmittel bei Angstzuständen und Schlaflosigkeit hinweisen.
In den meisten Fällen weisen diese Studien auf eine bestimmte Fähigkeit von CBD hin. Sie können mit den Serotoninrezeptoren und GABA-Rezeptoren im Gehirn interagieren. Eine wichtige Rolle nimmt Serotonin bei den Themen Stimmung und Angst ein. Wohingegen GABA als einer der wichtigsten und hemmenden Neurotransmitter bekannt ist. D. h. GABA hilft bei der Beruhigung der übermäßigen Aktivitäten im Gehirn und fördert dadurch die Entspannung. Das Medikament Benzodiazepine werden oftmals bei Angstproblemen verschreiben und zielen eben genau auf diese GABA-Rezeptoren ab.
Lidicker entdeckte eine Studie in der Zeitschrift Neuropsychopharmacology, die bei Menschen durchgeführt wurde. Diese ergab, dass CBD gegen Angstzuständen durch entstehen beim öffentlichen Sprechen helfen kann. Ebenso erwähnte sie eine klinische Studie aus dem Krankenhaus in Massachusetts. Probanden mit Angstzuständen wurden durch Forscher einen Monat lang 10 mg CBD pro Tag verabreicht, um die Auswirkungen zu testen.
Wie verhält sich aber nun das CBD in Gegensatz zu anderen diversen Schlafergänzungsmitteln wie etwa Melatonin? Lidecker hält zwar das Melatonin für großartig, aber sagt auch, es bringt eine völlig andere Auswirkung auf den Körper und das Gehirn mit sich. Es signalisiert dem Körper direkt am Abend dass es jetzt Zeit zum Schlafen ist, durch die Erhöhung des natürlichen Melatonin-Spiegels, der sich bereits im Körper befindet. Das erklärt, warum Melatonin viele Anwender schläfrig macht. Damit hilft es möglicherweise gegen einen Jetleg, aber nicht gegen der zugrundeliegenden Angst und dem Stress, welche in erster Linie zu Schlafproblemen führen. Dagegen scheint CBD durch das entgegenwirken von Angstzuständen und der Entspannungsförderung beim Schlafen zu helfen.

Medizinische Vorteile von CBD bei Schlaflosigkeit

CBD kann überraschenderweise dabei helfen sowohl wach zu bleiben, als ach einschlafen zu können. CBD in geringer Dosis reduziert die Tagesmüdigkeit. Sie stimuliert damit die Wachsamkeit, welche für den Schlaf-Wach-Zyklus unerlässlich ist. Mehr als 150 mg und damit in größerer Dosis, erhöht CBD die Gesamtschlafzeit und mindert Schlafstörungen. Anfänglich sollte aber mit einer deutlich geringeren Dosis begonnen werden. Normalerweise beginnt man mit 2 x 3 Tropfen eines 5% CBD Öl, was einer Dosis von ca. 12 bis 15 mg CBD entspricht.
Die Zahl der Menschen, die auf natürliche Produkte anstatt verschreibungspflichtigen Schlafmitteln greifen wollen, rasend schnell an. Zum einen liegt es an der Suchtgefahr von einigen verschreibungspflichtigen Medikamenten wie etwa Valium, zum anderen können diese Medikamente mit der Zeit auch die Leber schädigen. Weniger wach und teilweise sogar noch benommen, so fühlen sich manche Personen nach einen unnatürlichen Schlaf, der von den konventionellen Schlaftabletten hervorgerufen wird. CBD hingegen ist nicht nur ein natürliches Produkt, sondern hat auch keinerlei nachteilige Nebenwirkungen.

Einnahme von CBD gegen Schlafstörungen

Wie bei vielen anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, kann auch CBD bei der Behandlung von Schlafproblemen auf verschiedene weisen angewendet werden. Nachfolgend ein Auszug der beliebtesten Anwendungsformen.

CBD in Form von Kapseln

Als Teil des täglichen Regimes können CBD Kapseln in Verbindung mit anderen Vitaminpräparaten eingenommen werden. Zu beachten gibt es jedoch, dass es etwas länger dauert bis der Körper die Kapsel vollständig aufgenommen und anschließend verdaut hat. In Gegenzug hält die Wirkung längere an. Damit der Körper genügend Zeit hat die CBD Kapsel zu verstoffwechslen, muss sie rechtzeitig vor dem Schlafengehen eingenommen werden, wenn sie beim Einschlafen helfen soll.

CBD in Form von Tinkturen

Als Tinktur lässt sich das Cannabinoid als CBD Öl verwenden. Im Allgemeinen weißen die CBD Tinkturen eine geringere Menge an CBD pro Tagesdosis auf. Trotzdem sind sie ein wirksames Mittel zur Linderung von Schlaferkrankungen. Um das CBD Öl leichter hinunterschlucken zu können, einfach direkt unter die Zunge geben und dort einige Zeit verweilen lassen und erst danach herunterschlucken. Wer den Geschmack der Tinktur nicht mag oder verträgt mischt sie beispielsweise mit einem anderen Getränk wie Orangen-Saft.

CBD als E-Liquid

Das Verdampfen oder Inhalieren ist eine gute Möglichkeit für Raucher das CBD einzunehmen. Wer eine E-Zigarette besitzt, muss herfür nur etwas CBD E-Liquid hinzu kaufen und wie gewohnt in dem elektronischen Gerät verwenden. Vaping, also Inhalieren oder Verdampfen, ist eine der schnellsten Methoden die Auswirkungen spürbar zu machen. Dies kann sehr hilfreich für mansche Personen sein.

CBD bei Schlaflosigkeit – Was kann es wirklich?

Wer auf der Suche nach einem erholsamen Schlaft ist, verschreibungspflichtige Medikamente zu sich nimmt und bereits einige rezeptfreie Pillen ausprobiert hat, sollte darüber nachdem im nächtlichen Regime CBD mit aufzunehmen. Damit kommen viele Patienten schneller in die Tiefschlafphase als sie es je für möglich gehalten haben. Es sind zwar noch zusätzliche wissenschaftliche Forschungen notwendig, um die Wirkweise von CBD bei der Behandlung von Schlafstörungen festzustellen, jedoch zeigen bereits einige Studien vielversprechende Ergebnisse auf.