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CBD gegen Fibromyalgie – Wirklung und Anwendung

CBD gegen Fibromyalgie

Beim Behandeln von Fibromyalgie gilt CBD, das von Cannabidiol abgekürzt, als sehr aussichtsreich. Zu dem Fachgebiet wurden bis jetzt noch nicht so viele Testreihen durchgeführt. Die Resultate der Forschungsarbeiten, welche schon eingesehen werden können, sind jedoch tatsächlich erfolgversprechend. Fakt ist, dass sich in den vergangenen Jahren CBD Produkte weltweit immer größerer Beliebtheit erfreuen. Es ist insbesondere dem Aspekt zu verdanken, dass man glaubt, mithilfe von CBD gegen mehrere Krankheiten vorzugehen. Hierunter gehören etwa Epilepsie oder Angstzustände.

Weiterhin wird auch erwähnt, dass CBD Produkte zur Linderung der Schmerzen beitragen könnten, und zwar auch bei Krankheiten wie Fibromyalgie. Doch was sagen die Ärzte dazu? Wir werden uns nun genauer damit auseinandersetzen, was Fibromyalgie tatsächlich ist, wie beim Behandeln der Krankheit CBD hilfreich sein kann und was zu diesem Problem die medizinische Wissenschaft sagt.

CBD gegen Fibromyalgie
Auch CBD kann bei Fibromyalgie helfen

Was versteht man unter Fibromyalgie?

Bei Fibromyalgie handelt es sich um einen chronischen Schmerzzustand. Dieser löst bei dem Bewegungsapparat Schmerzen sowie Müdigkeit und kognitive Probleme aus. Es ist nicht bekannt, dass eine betroffene Person geheilt wurde. Im Normalfall fokussieren sich die Behandlungsmöglichkeiten auf die Schmerztherapie. Fibromyalgie wird als zweit häufigste Erkrankung angesehen, die eine Auswirkung auf Knochen und Muskeln hat. Allerdings ist sie erstaunlicherweise trotz allem eine sehr missverstandene Krankheit, bei der manchmal eine falsche Diagnose erfolgt.

Eine weitverbreitete Muskel- und Gelenkermüdung gehört zu den typischen Symptomen der Fibromyalgie. Weitere mögliche Beschwerden sind Brennen, Zucken, Muskelschmerzen, erhöhte Sorge, Depression, Nervosität, Erinnerungs- und Konzentrationsprobleme sowie eine geringe Schmerzschwelle oder Schmerzpunkte. Die Mediziner können nicht sicher sagen, was die Auslöser dieser Krankheit sind. Allerdings meinen einige, dass Probleme dabei auftreten, wie das Gehirn und das Rückenmark die Schmerzsignale verarbeiten, welche von den Nerven ausgehen.

Auch wenn man bei der Fibromyalgie den Auslöser nicht kennt, deuten bestimmte Hinweise darauf hin, dass jemand mit einer höheren Wahrscheinlichkeit unter dieser Erkrankung leidet.

Hierzu zählen weibliche Personen, die sich selten sportlich betätigen, an Angstzuständen, Depressionen oder an einer anderen Gemütsstörung erkrankt sind, eine Infektion oder eine weitere schmerzvolle Krankheit, wie etwa Arthritis haben. Weiterhin gehören dazu Menschen, die unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, einen körperlichen oder emotionalen Missbrauch erlebten oder an Fibromyalgie erkrankte Familienangehörige haben.

Es ist möglich, dass sich Fibromyalgie so ähnlich wie eine Schleimbeutelentzündung, Arthrose oder Sehnenentzündung anfühlt. Anstatt allerdings lediglich in bestimmten Körperzonen Schmerzen zu verspüren, leiden die Betroffenen am gesamten Körper an Steifheit und Schmerzen. Bei Fibromyalgie empfinden einige die anderen Beschwerden wie Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Geräusch-, Hitze- oder Kältesensibilität, häufiges Wasserlassen, Völlegefühl, Bauchschmerzen sowie Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Händen, Armen, Füßen, Beinen oder Gesicht.

Wie und weshalb könnte Cannabidiol Fibromyalgie bekämpfen?

Die neusten Forschungsarbeiten belegen, dass beim Entstehen von Fibromyalgie die natürliche Entzündungsreaktion des Körpers eine entscheidende Rolle spielen kann. In den Untersuchungen wurden abnormale Konzentrationen bei den Interleukinen IL-6 und IL-8 im Serum und in der Rückenmarksflüssigkeit von Fibromyalgie-Patienten entdeckt. Dadurch erkannte man, dass die Erkrankung einen entzündlichen Faktor hat. Sogar im Gehirn der Betroffenen gab es Anzeichen einer Neuroinflammation.

CBD bei Fibromyalgie

Das ist deshalb entscheidend, weil festgestellt wurde, dass sich durch CBD die Entzündung aufgrund der Regulierung der Entzündungswege in unserem körpereigenen ECS (Endocannabinoidsystem) verringert. Selbst Betroffene, die an Fibromyalgie leiden und Cannabidiol einsetzten, gaben an, dass bei ihnen Angstzustände und Schmerzen, als die zwei häufigsten Beschwerden der Erkrankung, abnahmen.

Man kann den schmerzlindernden Effekt, den CBD hervorruft, dadurch erklären, wie es auf das Gehirn Einfluss nimmt. Dem therapeutischen Wirkstoff der Hanfpflanze ist es möglich, die Nervenbahnen zu unterbrechen, welche die Schmerzmeldungen zwischen Gehirn und Körper senden. Das heißt, mithilfe von CBD könnte man das Gehirn daran hindern, an den Körper diese Schmerzsignale weiterzuleiten. Und aus diesem Grund verspürt der Betroffene keine Schmerzen oder es kommt zu einer Verminderung der Schmerzmenge.

Die Expert Opinion on Therapeutic Targets, veröffentlichte im Jahr 2017, dass durch CBD die Aktivität der Gehirnzellen, welche man als Glia kennt und eine zentrale Sensibilisierung auslösen, eventuell reduziert werden kann. Hier geht es um das Schlüsselmerkmal von der Fibromyalgie sowie den anderen zentralen Sensibilisierungserkrankungen, wie etwa den chronischen Müdigkeitssyndrom und dem Reizdarmsyndrom. Grundlegend wäre anhand von CBD möglich, durch das Eingreifen in diese zentrale Sensibilisierung die Beschwerden der Fibromyalgie zu therapieren.

Welche Resultate erzielten die Forschungen zu CBD und Cannabinoiden auf Fibromyalgie?

Immer wieder wurde festgestellt, dass CBD für chronische Schmerzsymptome eine effektive Behandlung ist. Zudem kann es Entzündungen lindern. Es wird tatsächlich als sichere Alternative zum Einsatz von Opioid-Suchtrezepten angesehen.

Die Resultate der unmittelbaren Untersuchung von Fibromyalgie und CBD sind sehr begrenzt. Hier steht die Wissenschaft also wirklich noch am Anfang. CBD wurde jedoch auf Zustände und Symptome erforscht, welche bei Fibromyalgie vorkommen. Hierzu zählen Angstzustände, Gelenkschmerzen, Nervenschmerzen, Depressionen, PTBS und Schlaflosigkeit.

Bei einigen Betroffenen, die CBD einnahmen, erfolgte eine Linderung der Beschwerden von Fibromyalgie. Cannabidiol ist dazu in der Lage, dass es die Art positiv verändert, wie die Schmerzen durch den Körper verarbeitet werden. Aktuell nimmt man eine Qualitätsforschung vor, um dann CBD als Behandlungsverfahren anwenden zu können. Die Forschung fokussierte sich in den letzten Jahren weniger auf Cannabidiol und eher auf das medizinische Marihuana. Durch die neuen Forschungsarbeiten verbindet man die zwei Faktoren. Und es werden aussichtsreiche Resultate erwartet.

Welche Studienergebnisse mit Cannabinoiden bei Fibromyalgie-Patienten sind verfĂĽgbar?

Im Jahr 2015 wurde in einer wissenschaftlichen Arbeit der Einsatz von Cannabinoiden bei der Behandlung von chronischen Schmerzen erforscht. Allerdings ging es nicht um diese Symptome, welche speziell mit Fibromyalgie im Zusammenhang gebracht werden. Sieben von den elf Testreihen, welche im Rahmen der Überprüfung untersucht wurden, stellten fest, dass durch CBD eine effektive Linderung der Schmerzen möglich ist.

Von einer Studie, die 2016 erfolgte, wurde berichtet, dass ein Endocannabinoid-Defizit, also ein Mangel von Neurotransmittern, welche sich an die Cannabinoidrezeptoren binden, möglicherweise der Auslöser für die chronischen Schmerzzustände wie Fibromyalgie und Migräne sind. Gegen dieses Defizit könnte die Aufnahme von CBD helfen. Damit ist klar, warum das Behandeln der chronischen Schmerzen mithilfe der Substanz erfolgreich ist.

2017 gab es eine Forschungsarbeit, die belegte, dass CBD dazu in der Lage ist, der Ăśberempfindlichkeit der Zellen, die um die Nerven herum zu finden sind, bei Fibromyalgie-Patienten und Personen mit chronischen Schmerzen entgegenzuwirken. Allerdings wurde durch diese Studie ebenso auf den Bedarf an noch mehr Forschung hingewiesen.

Welche medizinischen Vorteile bietet CBD gegen Fibromyalgie?

Es wurde auch festgestellt, dass Cannabidiol bei Fibromyalgie, Reizdarmsyndrom, Migräne und vergleichbaren Zuständen, welche an den chronischen Schmerzen teilhaben, zur Verminderung von refraktären Schmerzen, zur Schmerzlinderung und zur Verbesserung des Schlafs eine positive Wirkung zeigt. Bei CBD ist das Wunderbare, dass kein Suchtrisiko besteht und es keine nachteiligen Nebenwirkungen hat.

Auch wenn es aktuell für die Personen, welche unter Fibromyalgie leiden, keine Heilung gibt, kann Cannabidiol die Beschwerden und Schmerzen weniger auffällig, seltener und ebenso erträglicher machen.

Wie wird CBD gegen Fibromyalgie eingenommen?

Hempamed CBD Öl Die Fibromyalgie-Patienten berichten, dass das Cannabidiol Verdampfen oder sublinguale Tinkturen wegen der Geschwindigkeit der Wirksamkeit die besten Verabreichungsmethoden darstellen. Eine Kombination aus THC- und CBD-Produkten sowie CBD-dominante Präparate erwiesen sich beim Behandeln von Fibromyalgie als hilfreich.

Wer eine sofortige Linderung der Schmerzen möchte, sollte am besten Cannabidiol vapen oder rauchen. Durch das Rauchen von Cannabis, der reichlich CBD enthält, werden die Symptome am schnellsten reduziert. Beim Rauchen oder Verdampfen von Cannabidiol ist es möglich, das Produkt unmittelbar einzuatmen. Das hat zur Folge, dass es rasch in den Blutkreislauf aufgenommen wird. Bis zu drei Stunden kann der Effekt anhalten.

Es ist möglich, dass das sublinguale Einnehmen einer CBD-Tinktur auch besonders wirkungsvoll ist. Hier werden unter die Zunge ein paar Tropfen gegeben. Dort hält man diese für zumindest eine halbe Minute lang, ehe das Schlucken erfolgt. Dieser Vorgang hilft beim raschen Aufnehmen ins Blut und steigert das Tempo, mit welchem Cannabidiol wirken kann.

Man kann selbstverständlich auch Cremes benutzen, die eine wunderbare Option sind, um gegen äußere Schmerzen vorzugehen oder Entzündungen zu lindern. Es besteht die Möglichkeit, dass man die Creme, die Lotion oder das CBD Öl unmittelbar auf die betroffene Hautstelle aufträgt.

Wer Cannabidiol noch nicht kennt, sollte man besten mit einer geringen Dosierung anfangen, und sich Stück für Stück nach oben arbeiten. Für Anfänger besteht der allgemeine Konsens darin, dass man mit fünf bis zehn Milligramm CBD beginnt. Von da aus kann die Dosierung gesteigert werden, bis man den gewünschten Effekt erzielt. Es ist schwierig, eine Dosierungsempfehlung auszusprechen, weil jeder Mensch anders ist. Das heißt, dass, was für eine Person funktioniert, jedoch nicht unbedingt die andere anwenden kann. Allerdings ist es eine gute Methode, langsam zu beginnen und nach Bedarf zu steigern.

Wie erfolgreich ist CBD gegen Fibromyalgie?

Noch immer untersuchen die Wissenschaftler den Effekt von Cannabidiol beim Behandeln der chronischen Schmerzstörungen, vor allem bei Fibromyalgie. Ein paar Erfolgsgeschichten, bei denen CBD zum Therapieren dieser Krankheit eingesetzt wurde, gibt es bereits. Man sollte also sichergehen, ein legales Produkt zu kaufen.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die folgenden Forschungsarbeiten von noch aussichtsreicheren Resultate aufgrund von Cannabidiol und der Behandlung von Fibromyalgie belegen werden. Im Augenblick besteht die Möglichkeit, es einfach auszuprobieren und uns gerne dazu Ihre Gedanken mitzuteilen.