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CBD gegen Angst – wie hilfreich ist Cannabidiol gegen Angst?

CBD gegen Angst

Angst ist ein Gefühl das wir Menschen zwar kennen, allerdings nur äußerst ungern durchleben, zwar dient das Angstgefühl in den meisten Fällen dazu, uns vor etwas zu beschützen und das Gefühl soll uns nur davor bewahren körperlichen oder psychischen Schaden zu erleiden. Angst dient einzig und alleine dazu uns von potenziellen Bedrohungen fernzuhalten und aktiviert unsere Schutzmechanismen.
Schwierig wird der Umgang mit der Angst immer dann, wenn unser Körper und Geist die Angstreaktionen nicht mehr korrekt steuern kann und sich die übermäßigen Angstgefühle negativ auf unseren Alltag auswirken. Treten Probleme dieser Art auf handelt es sich in der Regel um eine Angststörung, in solchen Fällen kann die Einnahme von CBD nachweislich helfen.
Leider sind Angststörungen bereits seit einigen Jahren stetig ansteigend und so nimmt man an, das ein großer Teil der deutschen Bevölkerung unter einer Angststörung leiden, rein statistisch geht man davon aus das es sich ca. um 12 Prozent der deutschen Bevölkerung handelt. Die Betroffenen werden mit verschreibungspflichtigen Psychopharmaka behandelt, diese lindern zwar die Angstsymptome, bringen jedoch eine ganze Reihe an Nebenwirkungen mit sich, unter anderem Schläfrigkeit, ein benebeltes Gefühl und Suchtgefahr.
Bereits in der Vergangenheit wurde durch einige Studien nachgewiesen, das sich CBD zur Behandlung von Angsterkrankungen eignet und Ängste lindern kann. Das Interesse an CBD ist in den letzten Jahren stark gestiegen und Kliniken, Wissenschaft und Verbraucher möchten die Vorteile des CBDs stärker nutzen. In diesem Artikel erklären wir was genau Angst ist und wie man CBD gegen Angst einsetzen kann.

CBD gegen Angst
Auch CBD kann bei Angst und Angststörungen helfen

Was ist Angst?

Jeder Mensch durchlebt Lebensphasen in denen Sorgen und Ängste auftreten, diese Phasen sind normal und die Emotionen völlig natürlich. Wenn man von einer Angststörung betroffen ist, sind die “normalen” Emotionen jedoch aus dem Ruder geraten und man spricht dann von psychischen Erkrankungen. Angsterkrankungen verursachen ernsthafte Probleme im alltäglichen Leben und sorgen dafür, dass die Lebensqualität stark eingeschränkt ist. Sorgen und Ängste bestimmen den Tagesablauf und sorgen zum Teil für unruhige Nächte, diese krankhaften Emotionen begleiten den Betroffenen ständig und überschatten einfach alles. Wenn von einer Angststörung gesprochen wird, kann es sich um eine ganze Reihe von unterschiedlichen Gemüts- und Gefühlszuständen handeln:

Panikstörungen verursachen Schweißausbrüche, Herzschmerzen, Atemprobleme, Zittern und Pulsrasen, diese Symptome können aus heiterem Himmel auftreten, die Angst das dann etwas Schlimmes passiert steigt ins Unermessliche (Schlaganfall, Herzinfarkt).

Bei der generalisierten Angststörung leiden Betroffene unter ständiger Sorge, An- und Verspannungen und auf den ersten Blick gibt es für diese Sorgen keinerlei Gründe, es spielen eine Vielzahl von Gedanken und Ängste eine ausschlaggebende Rolle.

Menschen mit einer Phobie verspüren in bestimmten Situationen starke Angst oder ängstigen sich vor beispielsweise Tieren. Die Ängste übersteigen die angemessenen durchschnittlichen Ängste erheblich und aus diesem Grund vermeiden Betroffene die entsprechenden Situationen.

Bei der sozialen Phobie (Soziale Angststörung) erleiden Betroffene in Alltagssituationen starke Ängste und körperliche Symptome und befürchten, dass sie dadurch anderen Menschen auffallen und das sich diese über sie lustig machen.

Durch einen Unfall, einen Todesfall oder ein anderes traumatisches Erlebnis wird die posttraumatische Belastungsstörung ausgelöst, diese Situation wird, so nimmt man an als Auslöser abgespeichert und durch ähnliche Vorkommnisse stets auf neue aktiviert. Mögliche Ursachen können weiterhin Umweltstress, genetische Faktoren und Veränderungen in unserem Gehirn sein.

Menschen mit einer Angsterkrankung werden nahezu ununterbrochen von dem Gefühl der Angst begleitet, je nach Stärke der Angst ist es Betroffenen dann kaum noch möglich eine viel befahrene Straße zu überqueren, mit dem Aufzug zu fahren oder Einkaufen zu gehen. Selbst Unternehmungen, die sonst Spaß gemacht haben können Betroffene nicht mehr motivieren. Eine Angststörung kann in jedem Alter auftreten.

Ängste fühlen sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich an, jeder erlebt diese auf seine Art und Weise, angefangen mit einem Kribbeln im Bauch, bis hin zum Herzrasen oder Atemnot ist alles möglich, auch das Gefühl eines kompletten Kontrollverlustes ist keine Seltenheit.

Typische Symptome bei Angst sind beispielsweise das Ansteigen der Atemfrequenz, innere Unruhe, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, erhöhte Herzfrequenz, Übelkeit, Durchfall usw. jeder Mensch entwickelt durch die Angst andere Symptome, daher muss man jeden Fall für sich ansehen und beurteilen.

Der Einsatz von CBD bei Angsterkrankungen

Nach dem heutigen Wissensstand wird davon ausgegangen das sich das CBD mit dem CB1 Gehirnrezeptor zusammenarbeitet. Bei den kleinen Rezeptoren handelt es sich um Rezeptoren die an Zellen gebunden sind und chemische Impulse und Reize erkennen, diese steuern die Reaktionen der Zellen. Auch wenn man bisher nicht genau weiß wie sich das CBD auf die Gehirnrezeptoren auswirkt, lässt sich bereits jetzt sagen das sich durch das CBD die Verarbeitung der Serotoninsignale verändert. Das Serotonin ist eine vom menschlichen Körper produzierte Chemikalie, diese wirkt sich stark auf unsere Psyche aus. Ist der Serotoninspiegel zu niedrig leiden viele Menschen unter Depressionen oder Ängsten.
CBD bewirkt das sich im menschlichen Gehirn unterschiedliche Aktionen in Gang setzen, diese Aktionen eignen sich hervorragend, um Angstzustände zu behandeln.

CBD verstärkt die Signalübertragung die über die erwähnten Serotoninrezeptoren ablaufen, das CBD spricht dafür die 5-HT1A-Agonist (Subtyp Serotoninrezeptor) an, diese werden auch mit chemischen Medikamenten (Zoloft und Prozac) bei Angst und Depressionen angesteuert.

Viele der wichtigen Gehirnfunktionen werden im Hippocampus verarbeitet, die bekanntesten Funktionen, die der Hippocampus übernimmt, ist unsere Wahrnehmung und unsere Gedächtnisfunktionen. Bei Menschen mit Angstzuständen ist der Hippocampus häufig deutlich kleiner als bei gesunden Menschen. Durch die Einnahme des CBDs werden die Neuronen im Hippocampus zum Teil regeneriert, dies wirkt sich positiv auf die Behandlung von Angstzuständen aus.
CBD interagiert mit dem Endocannabinoidsystem (ECS, dabei handelt es sich um ein natürliche, körpereignen Zellen, diese regulieren diverse Körperfunktionen, unter anderem gehört die Regulierung unseres Schlafs, Appetit, Stimmung, Gedächtnis und Schmerzempfinden dazu. Eine der Hauptaufgaben des ECS ist die Stressrekuperation.

Der Neurotransmitter GABA interagiert mit CBD, der Neurotransmitter dient dazu Nachrichten die von einem Neuron oder einer Gehirnzelle zu einer Gegenstelle weiterzutransportieren. Die gängige Meldung von GABA lautet überwiegend “Zurück” und gibt unserem Körper Signal, wenn ein guter Zeitpunkt zum Entspannen vorhanden ist. Im Großhirn existieren besonders viele Neuronen die gut auf GABA reagieren, so können Ängste reduziert werden, die Erholung und Muskelnentspannung gefördert werden.

Medizinische Erkenntnisse über CBD Behandlungen

Leider stammen die bisher vorliegenden Studien-Ergebnisse über die Wirkung von CBD aus Tierstudien und Laborversuchen. Ein Bericht aus dem Jahr 2015 aus dem Neurotherapeutics Journal beschreibt das CBD bei der akuten Behandlung von Panikstörung, PTBS, generalisierter Angststörung und sozialer Angststörung vielversprechende Wirkungen aufzeigt.

CBD bei Angst

 

Doch auch wenn man bis heute keinerlei größere Studien mit CBD durchgeführt hat, die die Wirkung von CBD auf Angstzustände untersuchen, gibt es zumindest eine kleinere Studie aus dem Jahr 2011, diese wurden der Fachzeitschrift Neuropsychopharmacology abgedruckt und diese belegt, dass CBD soziale Ängste mindern kann. In dieser kleinen Studie wurden 24 Menschen die unter sozialer Angst litten ein Placebo oder 600 mg CBD verabreicht, 90 Minuten später mussten die Teilnehmer einen simulierten öffentlichen Vortrag halten, die Patienten, die das CBD eingenommen hatten, zeigten deutlich weniger Angst und Unbehagen bei dem Vortrag. In einer kleinen Studie, die ein brasilianischer Forscher mit Patienten die unter sozialer Angst litten, durchgeführt hat, zeigte sich auch das die Patienten nach der Einnahme von CBD deutlich weniger Ängste entwickelten, belegt wurde diese Studie mit Gehirnscans die das zerebrale Blutflussmuster darstellen konnten.

Vorteile der Angstbehandlung mit CBD

In den vergangenen Jahren wurde CBD bereits häufig zur Angstbehandlung eingesetzt und Ergebnisse haben sich als durchaus praktikabel erwiesen, Depressionen und Angstzustände konnten gelindert werden. In der Medizin wurde und wird das CBD kontinuierlich weiter erforscht und es liegt auf der Hand, das die Auswirkungen, die das CBD bei Angst und Depressionen in Gang setzt sind überragend und werden von der Cannabisforschung bestätigt.

Mit dem CBD lassen sich Ängste und Depressionen auf einen ganz natürlichen Weg behandeln und reduzieren. Wichtig ist das sich die Betroffenen bewusst machen das sich die Angst nicht nur im Kopf ausbreitet, sondern auch viele körperlichen Symptome verursacht (Übelkeit, Verspannungen und Kopfschmerzen sind nur einige der körperlichen Symptome). All diese körperlichen Symptome können mit dem CBD behandelt werden und zusätzlich steigert das CBD die positive Stimmung der Angstpatienten. CBD besitzt eine Reihe an antidepressiven Eigenschaften, diese tragen dazu bei emotionale Reaktionen zu verbessern.

Die Einnahme von CBD gegen Angst

Das CBD kann in unterschiedlichen Formen eingenommen werden, es werden Öle, Sprays, e-Liquids sowie Süßigkeiten und Produkte zur lokalen Anwendung angeboten. Hier muss man sagen, dass es keine bevorzugte Einnahmevariante gibt, abhängig von der Art der Erkrankung und der jeweiligen Person kann entscheiden werden wie das CBD verwendet werden soll. Entscheidend ist das die Einnahmevariante für den Betroffenen geeignet ist.

Bei Angsterkrankungen sind die drei folgenden Darreichungsvarianten geeignet

Das VAPING ist sicherlich die Einnahmevariante, die am schnellsten die Wirkung des CBDs mit sich bringt, gerade in akuten Angstsituationen ist dies sehr wichtig. Es wird sowohl morgens und abends eine kleinere Menge des CBS eingenommen und in Akutsituationen kann etwas zusätzliches CBD genommen werden.

Als TINKTUREN wird das CBD sowohl als ÖL als auch als Mundspray angeboten, diese Varianten sind besonders beliebt, die Einnahme ist besonders einfach den so, kann das, CBD sublingual eingenommen werden indem man die Flüssigkeit unter die Zunge tropft oder in den Mund sprüht, dort wird das CBD über die Schleimhäute schnell aufgenommen und gelangt umgehend in die Blutbahn. Öl und Spray sind perfekt für Menschen die Probleme mit der Einnahme von Tabletten haben. Der Geschmack wird ab und an als unangenehm (krautig) beschrieben, mittlerweile bieten eine Reihe der Hersteller das CBD-Öl / Spray auch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen an.

Sehr beliebt sind SÜSSIGKEITEN mit CBD

CBD Gummibären sind sehr gefragt und auch gut zu dosieren, die Dosierung der Gummibären verändert sich nicht und ist sehr angenehm. Die Gummibärchen können immer und überall unauffällig eingenommen werden, allerdings muss man hier beachten das diese Süßigkeiten nicht so schnell wirken, spricht nicht die Gummibären sind nicht geeignet um Panik- und Angstattacken zu bekämpfen.