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So hilft CBD bei neuropathischen Schmerzen

CBD bei Neuropathie

Schmerzen sind keinesfalls gleich Schmerzen, wenngleich es immer mal wieder vorkommt, dass man von einem Arzt dazu aufgefordert wird einen Schmerz auf einer Skala von 1 bis 10 zu bewerten. Allerdings sind Schmerzen weitaus komplexer und lassen sich daher auch nicht in einer festgelegten Skala festlegen, zumal ohnehin jeder Mensch einen Schmerz anders empfindet.

Neuropathische Schmerzen gehören zu der Art von Schmerzen, die überaus unangenehm für denjenigen sind, der darunter leidet, denn solche Schmerzen sind in der Regel chronisch und können einen mitunter sehr stark quälen. Allerdings muss es sich bei der Ursache solcher neuropathischen Schmerzen keinesfalls immer um Diabetes handeln, womit diese häufig in Verbindung gebracht werden. Denn derartige Schmerzen können immer auch die Ursache von einer Vielzahl an Erkrankungen sein und müssen daher nicht zwangsläufig mit Diabetes in Verbindung stehen.

CBD-bei-neuropathischen Schmerzen Erfahrungen

Alleine in Deutschland leiden rund 5 Millionen Menschen an neuropathischen Schmerzen, von denen etwa 26 % über 65 Jahre alt sind und gerade einmal 30 % an Diabetes erkrankt sind.
Was die Behandlung von neuropathischen Schmerzen zu einer komplizierten Angelegenheit macht, ist die Tatsache, dass diese nicht nur teuer ist, sondern oftmals auch mit starken Nebenwirkungen verbunden ist.

Und aus diesem Grund suchen viele Menschen die unter neuropathischen Schmerzen leiden nach einer Alternative zu den herkömmlichen Medikamenten, unter denen sich CBD im Laufe der Jahre bewährt hat.

Worum handelt es sich bei neuropathischen Schmerzen?

Neuropathische Schmerzen werden von den Betroffenen zumeist als stechender oder brennender Schmerz beschrieben. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass die Schmerzen mit der Zeit von selbst nachlassen, doch oftmals sind diese chronisch und in besonders schweren Fällen leiden die Betroffenen sehr stark unter neuropathischen Schmerzen.

Oftmals können neuropathische Schmerzen dabei auf Nervenschäden oder eine Störung des Nervensystems zurückgeführt werden, die in der Folge zu einer Veränderung der Nervenfunktionen führen, was dann für die Schmerzen an einer Verletzungsstelle oder den umliegenden Körperbereichen verantwortlich ist.

Somit liegen in der Schädigung eines Gewebebereichs oder der Nervenzellen, die auf einer Erkrankung basiert, in den meisten Fällen die Ursache für neuropathische Schmerzen. Besonders häufig kommt es im Verlauf einer Diabetes Erkrankung, bei einer Verletzung des Rückenmarks oder des Gehirns und in der Folge einer Spinalkanalstenose zu derartigen Schmerzen.

Eine andere Art der neuropathischen Schmerzen trägt den Namen „Phantom-Extremitäten-Syndrom, wobei es sich um Schmerzen handelt, die zumeist nach der Amputation eines Arms oder Beins auftreten, wenn das Gehirn noch Schmerzmeldungen durch die umliegenden Nerven erhält, wodurch es zu der Entstehung von Phantomschmerzen kommt.

So gibt es zwar in der Regel keine offensichtlichen Ursachen für neuropathische Schmerzen, was allerdings keinesfalls bedeutet, dass diese nicht existieren und die Betroffenen nicht wirklich darunter leiden.

Derartige Schmerzen können unter anderem auch in Zusammenhang mit Alkoholismus, Diabetes, einer Chemotherapie, HIV/AIDS, einer Gürtelrose, einer Wirbelsäulenoperation, Multiple Sklerose oder durch Schilddrüsenprobleme auftreten.

So kann CBD bei neuropathischen Schmerzen helfen

Aus wissenschaftlicher Sicht sind die Argumente für eine Behandlung mit CBD bei neuropathischen Schmerzen recht simpel. Denn der menschliche Körper produziert unter anderem sogenannte Endocannabinoide, die verschiedene Körperprozesse, wie Entzündungen, Immunität, Appetit oder auch das Schmerzempfinden steuern.

Diese Endocannabinoide befinden sich in der Blutbahn und den Wissenschaftlern sind bislang die beiden Rezeptoren CB1 und CB2 bekannt, von denen die CB1 Rezeptoren wichtig sind, wenn es um Schmerzen geht, die durch die Nerven verursacht werden. Diese finden sich sowohl im menschlichen Gehirn, als auch in den Nervenenden und nehmen daher Schmerzen von jedem Teil des menschlichen Körpers auf.

CBD wirkt dagegen vor allem, indem hierdurch der Stoffwechsel der Endocannabinoide, welche durch den Körper auf natürliche Weise produziert werden. Auf diese Weise wird durch den verlangsamten Abbau in der Folge die Anzahl der Endocannabinoide an den CB1 und CB2 Rezeptoren erhöht, was dabei hilft Schmerzen zu lindern.

Zudem haben Forschungsergebnisse bereits gezeigt, dass CBD über neuroprotektive und antioxidative Eigenschaften verfügt, von denen die neuroprotektiven Mittel das Gehirn vor einer Schädigung in der Folge verschiedener Krankheiten schützen können.

Und es gibt bereits eine Reihe wissenschaftlicher Studien, die sich mit der Wirkung von CBD bei der Behandlung neuropathischer Schmerzen befassen und die positive Wirkung mitunter bereits unter Laborbedingungen nachgewiesen haben.

Die Wirkung von CBD bei neuropathischen Schmerzen

Zur Erstellung einer Übersicht wurden im Jahr 2006 mehrere Studien über die Wirkung von CBD bei der Behandlung von neuropathischen Schmerzen kombiniert. Zudem wurden im Rahmen einer Befragung insgesamt 298 Patienten die unter neuropathischen Schmerzen leiden zu der Wirkung von CBD im Vergleich mit einem Placebo befragt. Dabei erfolgte die Messung der Schmerzen stets mithilfe von einer Skala.

Schlussendlich kam die Studie zu dem Ergebnis, dass sich die Schmerzen der Betroffenen, nach der Verabreichung von CBD, im Vergleich zu dem Placebo, signifikant verbesserten. Zudem wurde im Rahmen einer biochemischen Analyse an Tieren eine Verringerung des oxidativen Stresses nach der Verabreichung von CBD festgestellt werden.

Und in einer weiteren Studie, die im Jahr 2007 durch das European Journal of Pharmacology veröffentlicht wurde, kam man zu dem Schluss, dass CBD bei der Behandlung von neuronalen Schmerzen bei Ratten ein wirksames Mittel sei.

All diese Studien machen dabei eines deutlich, nämlich das Cannabinoide in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Patienten mit chronischen neuropathischen Schmerzen spielen könnten.

Die Vorteile von CBD bei der Behandlung neuropathischer Schmerzen

Die Forschung über die Wirkung von CBD bei der Behandlung von chronischen neuropathischen Schmerzen steckt allerdings, trotz der ersten positiven Erkenntnisse, bis heute immer noch in den Kinderschuhen und der genaue Effekt von CBD bei der Linderung von Schmerzen ist bislang ebenfalls noch nicht vollends erforscht.

CBD bei Neuropathie

Jedoch ist bereits bekannt, dass CBD lediglich eine indirekte Wirkung hat und andere Faktoren beeinflusst, die zu der Entstehung von Schmerzen führen. Unter anderem wird durch CBD verhindert, dass der Körper zu viel Anandamid aufnimmt, wobei es sich um einen auf Fett basierenden Neurotransmitter handelt, welcher für die Entstehung von Schmerzmeldungen an das Gehirn verantwortlich ist.

Daneben werden durch CBD die Autoimmunreaktionen begrenzt und auch bei Entzündungen oder durch Schlafmangel hervorgerufene Schmerzen scheint CBD ebenfalls eine positive Wirkung zu haben. Allerdings erfordert dies auch eine regelmäßige Anwendung, doch dann ist es bei konsequenter Anwendung durchaus möglich neuropathische Schmerzen durch CBD zu lindern.

Wie wird CBD zur Behandlung neuropathischer Schmerzen angewendet?

Damit CBD bei Beschwerden wie neuropathischen Schmerzen wirkungsvoll eingesetzt werden kann, sollte man das jeweilige Produkt regelmäßig anwenden, eben fast genauso wie ein herkömmliches Medikament. Und auch als fortlaufende vorbeugende Maßnahme kann CBD geeignet sein, sofern die jeweiligen Schmerzen dadurch gelindert werden.

Die Einnahme von CBD kann dabei sowohl in Form von Öl oder Kapseln erfolgen, die in der Regel die gleichen Inhaltsstoffe aufweisen. So besteht der einzige Unterschied in der Form und der Dosierung, doch die Wirkung im Anschluss an die Einnahme sollte dagegen immer dieselbe sein.

Zu Beginn sollten Sie sich immer zunächst erst einmal auf eine Dosis zwischen 5 und 10 mg CBD beschränken und diese im Anschluss, je nach Wirkung entweder Erhöhen oder reduzieren. Dabei ist ein großer Vorteil von CBD, dass man sich bei der Einnahme nur schwer überdosieren kann, was auch dann gilt, wenn man eine deutlich höhere Dosis eingenommen hat. Denn auch dann kommt es zumeist ebenfalls nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen, weshalb CBD auch für Anfänger äußerst gut geeignet ist. Allerdings kann es nach der Einnahme von CBD auch immer erst einmal bis zu 90 Minuten dauern, ehe erste Effekte festgestellt werden können, die mehrere Stunden und im besten Fall sogar einen ganzen Tag anhalten können.