 |
Ziel ist einerseits die anwendungsorientierte Grundlagenforschung und andererseits die Optimierung sowie Entwicklung etablierter plasmagestützter Verfahren und Produkte. Dies wird ergänzt durch die Anpassung von Plasmen an kundenspezifische Einsatzbedingungen sowie Machbarkeitsstudien, Serviceleistungen und Beratung.
Das Institut betreibt Forschung und Entwicklung von der Idee bis zum Prototyp, die Themen orientieren sich an den Bedürfnissen des Marktes. Derzeit stehen Umwelt- und Energietechnik, Oberflächen und Materialien sowie interdisziplinäre Themen in Biologie und Medizin im Mittelpunkt des Interesses. Unterstützt wird dies durch Spezial-Plasmaquellen, Modellierung und Diagnostik. Neben 3.700 m2 Hauptnutzfläche verfügt das INP über 26 Labore, einen klassifizierten Reinraum sowie ein mikrobiologisches Labor für interdisziplinäre Forschung.
Als gemeinnütziger Verein organisiert, beschäftigt das INP derzeit etwa 120 Mitarbeiter und hat ein Gesamtbudget von ca. 8,5 Mio. Euro (davon ca. 2,5 Mio. kompetitiv eingeworbene Drittmittel aus z.B. der Industrie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Forschungs- und Wirtschaftsministerium oder der Europäischen Union).
Das INP Greifswald ist eines von über 80 außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft. Leibniz- Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Die Institute beschäftigen rund 13.500 Mitarbeiter, ihr Gesamtetat beträgt etwa 1,1 Milliarden Euro. Sie werden gemeinsam von Bund und Ländern finanziert.
|
 |


INP Greifswald Fotograf: Manuela Glawe

|