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Good-OD - Good Ontology Design Kurzbeschreibung:

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PROJEKT: Im DFG-Projekt „Good Ontology Design“ arbeiten Philosophen der Universität Rostock und Medizininformatiker der Universität Freiburg daran, durch eine philosophische Fundierung biomedizinische Ontologien effizienter und transparenter zu machen.
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Medizin und Biologie sammeln immer mehr Wissen an, das ohne Computer gar nicht mehr überschaut werden kann. Doch wie kann die von den Lebenswissenschaften untersuchte Realität strukturiert mit einem Computer dargestellt werden? Mit dieser Frage befasst Forschungsprojekt „Good Ontology Design“ (GoodOD) des Rostocker Zentrums für Logik, Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte (ZLWWG). Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Medizininformatik der Universität Freiburg (Projektleiter Prof. Dr. Stefan Schulz) wird die Rostocker Forschergruppe unter der Leitung von Dr. Ludger Jansen vom Institut für Philosophie die Vorteile von formalen Ontologien untersuchen – das sind philosophisch fundierte und systematisch kontrollierte Beschreibungsmodelle für die computergestützte Erfassung und Verarbeitung biomedizinischen Wissens.
Denn ohne den Computer ist heute die Aufbereitung und Verarbeitung so großer Informationsmengen, wie sie in medizinischen und biologischen Forschungsprojekten anfallen, nicht mehr zu bewältigen. Allerdings wurden diese Daten in der Vergangenheit oft so strukturiert, dass sie nur sehr schlecht mit den Ergebnissen anderer Forschungsgebiete verknüpft werden konnten. Wünschenswert wäre aber, wenn man beispielsweise die Diagnosen-Datenbank mit der Arzneimittel-Datenbank verknüpfen könnte. Häufig müssen dafür Forschungsergebnisse aus verschiedenen Quellen und in unterschiedlichen Formaten zusammengeführt werden, was durch die unterschiedlichen Strukturen dieser Daten erschwert wird. Ziel des Projektes ist es, einen einheitlichen Standard zu entwickeln, der die Beschreibung dieses Wissens erleichtert und die Vergleichbarkeit verschiedener Beschreibungen erhöht. Im Rahmen von GoodOD wollen die Rostocker und Freiburger Wissenschaftler jetzt erstmals auch experimentell nachweisen, dass mit philosophisch fundierten Ontologien effizienter gearbeitet werden kann.
http://www.iph.uni-rostock.de/GoodOD.722.0.html
Kontakt:
Dr. Ludger Jansen (Projektleiter Rostock)
Institut für Philosophie
Universität Rostock
18051 Rostock
Email: ludger.jansen [at] uni-rostock.de
Laufzeit:
01.01.2010-31.01.2013
Fördervolumen:
250.000 € an der Universität Rostock
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Herr Dr. Ludger Jansen
- Mitarbeiter am Institut für Philosophie und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Zentrums für Logik, Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte (ZLWWG) der Universität Rostock
E-Mail: ludger.jansen uni-rostock.de

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Dieser Inhalt ist auch in englischer Sprache verfügbar.

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