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BMVBS - Projekt: "Plasmatransfer M-V" - Lebensmittel, Kunststoffe und Plasma – Technologietransfer bringt Wirtschaft und Wissenschaft zusammen

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PROJEKT: Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP Greifswald) gehört zu den Siegern des Innovationswettbewerbs "Wirtschaft trifft Wissenschaft" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
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Mit den Fördermitteln in Höhe von rund 500.000 Euro wird das INP Greifswald in dem Projekt „Plasmatransfer M-V“ gezielten Technologietransfer zur Stärkung der regionalen Wirtschaft realisieren (Förderkennzeichen: 03WWMV003). Dabei werden plasmagestützte Verfahren für bessere Produktion und Produkte in die betriebliche Praxis gebracht.
Mögliche Anwendungen der Plasmatechnologie sind die Oberflächenmodifizierung von Kunststoffen, die antimikrobielle Behandlung von Lebensmittelverpackungen und der Geruchsabbau in Großküchen oder Schlachthöfen. Möglich ist auch der Aufbau von Barriereschichten gegen Gase oder Feuchtigkeit, da dadurch beispielsweise eine weitaus bessere Lagerfähigkeit der Nahrungsmittel erreicht werden kann.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung fördert neue Ansätze für einen verbesserten Transfer wissenschaftlicher und technischer Innovationen in wirtschaftlichen Anwendungen. Aus rund 160 Anträgen wählten die Gutachter 25 Siegerprojekte aus. Weitere Projektpartner in Plasmatransfer M-V sind die neoplas GmbH, die ATI Küste GmbH - Gesellschaft für Technologie und Innovation in Stralsund, die Technologiezentrum Fördergesellschaft mbH Vorpommern in Greifswald und die RWI, Regionale Wirtschaftsinitiative Ost-Mecklenburg-Vorpommern.
In Plasmatransfer M-V wollen die Projektpartner unter Federführung des INP Greifswald ein regionales Konzept für den Technologietransfer erstellen und erproben. Technologisches Kernstück ist die Plasmatechnologie, strukturelles Kernstück ist ein ausgefeiltes, zielorientiertes Besuchsprogramm geeigneter Industriepartner aus Mecklenburg-Vorpommern.
Für die Unternehmen sollen klare Vorteile, z. B. durch verbesserte oder kostengünstigere Produktion realisiert werden.
Dabei hat die Anpassung der Plasmatechnologie an die betriebliche Umgebung oberste Priorität, während akademische Fragestellungen – in diesem Projekt - keine entscheidende Rolle spielen.
Ziele:
 | Neues Konzept zum Technologietransfer
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 | Plasmatechnologie in die Unternehmen einbringen
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 | Wirtschaftlicher Erfolg
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Die Lebensmittel- und Kunststoffindustrie setzt bereits an vielen Stellen Plasmatechnologie ein, hat aber das Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) scheuen den scheinbaren Aufwand und wissenschaftlichen Hintergrund.
Das INP Greifswald verfügt über große Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit KMU und kann im Zuge des Projektes individuell auf die Ansprüche der Industrie eingehen.
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