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Organisationsart: Fachhochschule
Philipp-Müller-Straße / PF 1210
23952 Wismar
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Die Hochschule Wismar, University of Technology, Business and Design, ist eine leistungsstarke, innovative und anerkannte Bildungsstätte mit einer langjährigen Tradition. Sie ist eine Hochschule, die national und in zunehmendem Maße international immer mehr an Bedeutung und Anerkennung gewinnt. Gleichwohl orientiert sie ihr Leistungsangebot in Lehre, Weiterbildung und Forschung natürlich auch an den konkreten Bedürfnissen der Region.
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Der anerkannt hohe Standard der Hochschule hat sich nicht im Selbstlauf eingestellt, sondern ist das Ergebnis einer kreativen, innovativen, fleißigen und immer auf das Neue orientierenden Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Angestellten und Studierenden.
Die Hochschule Wismar ist eine moderne, leistungsfähige Hochschule mit einem einzigartigen Fächerspektrum in den drei, auch namengebenden, Säulen Technik, Wirtschaft und Gestaltung. In der Säule Technik sind die Fachbereiche Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik, Bauingenieurwesen und Seefahrt zusammengeschlossen, die Säule Wirtschaft wird gebildet von dem gleichnamigen größten Fachbereich der Hochschule und die Säule Gestaltung wird von den Fachbereichen Architektur sowie Innenarchitektur und Design geprägt. In zunehmendem Maße wird das Lehr- und Forschungsangebot innerhalb der Säulen und zwischen ihnen interdisziplinär vernetzt. Die anwendungsorientierten und wissenschaftlich fundierten Forschungsergebnisse finden in vielfältiger Weise Anwendung in Einrichtungen und Unternehmen der Region sowie im nationalen und internationalen Maßstab. In der lehr- und forschungsmäßigen Vernetzung von Bauwesen, Innenarchitektur, Architektur und Design bildet sie eine im Land einmalige Exzellenz, die zudem durch die Nordeuropäische Bauakademie und die Aufnahme der Hansestadt Wismar in das Weltkulturerbe der UNESCO immer mehr europäisch und international ausstrahlt. Die dienstleistungs- und mittelstandsorientierten Wirtschaftswissenschaften und innovativen ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge mit der Besonderheit der seefahrtsbezogenen Ausbildung am Standort Warnemünde bieten vielfältige Ansatzpunkte für Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie für Unternehmensgründungen im Umfeld der Hochschule. Im Vergleich mit anderen Hochschulen Deutschlands nehmen insbesondere die Studiengänge der Fachbereiche Elektrotechnik und Informatik sowie des Maschinenbaus vordere Plätze in Rankings verschiedener Medien ein.
Ein einmaliges Profil bildet auch die Säule Wirtschaft, in der neben den klassischen wirtschaftswissenschaftlichen auch solche Studiengänge wie Wirtschaftsrecht, Management sozialer Dienstleistungen und Wirtschaftsinformatik angeboten werden. Überdurchschnittlich sind auch die Aktivitäten im Bereich des Fernstudiums. Beispielgebend für eine internationale Kooperation ist der binationale deutsch – polnische Studiengang Wirtschaftsinformatik.
Mit der Realisierung der in diesem Planungsdokument vorgelegten Entwicklungsschwerpunkte für die nächsten Jahre soll die erfolgreiche Arbeit seit der Gründung der Hochschule Wismar im Jahre 1992 fortgesetzt und auf eine neue qualitative Stufe gehoben werden. Dieses neue Niveau wird maßgeblich durch die Umsetzung der Bolognabeschlüsse, den damit verbundenen neuen Lehr- und Forschungsstrukturen und durch die Erhöhung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie Schaffung noch effizienterer Verwaltungsstrukturen geprägt werden.
Die Hochschule Wismar soll sich so entwickeln, dass sie trotz bekannter struktureller Nachteile den Wettbewerb mit Universitäten erfolgreich bestehen kann.
Im Ergebnis einer breit angelegten Diskussion in allen Strukturbereichen und Entscheidungsgremien über die Entwicklung der Hochschule und unter Beachtung der Vorgaben durch die Landesregierung wurden folgende wesentliche Schwerpunkte der weiteren Profilierung herausgearbeitet.
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