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Landesprojekt MV - Konsequente Identifizierung und Verwertung von Forschungsergebnissen mit Gründungspotenzial

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PROJEKT: Mit einem vom Land und dem europäischen Strukturfonds (ESF) finanziertem Pilotprojekt sollen am INP Greifswald die für unternehmerische Verwertung geeigneten Forschungsaktivitäten sehr gezielt identifiziert und strategisch entwickelt werden. Dafür ist als erster Ansprechpartner ein Experte mit einschlägiger Erfahrung etabliert worden, der dieses Vorhaben intensiv begleitet.
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Auf diese Weise sollen die Verwertungsaktivitäten mit ökonomischer Relevanz maßgeblich gestärkt werden, um letztlich zusätzliche Ausgründungen und/oder neue Kooperationen zu generieren und neues unternehmerisch tätiges Personal zu gewinnen Das Modellvorhaben soll auch übertragbare Parameter und Verfahren eruieren, die auch für andere FuE Einrichtungen verwendbar sind.
In Mecklenburg-Vorpommern werden ausreichend Forschungsergebnisse erarbeitet, allerdings schlagen sich diese nicht im gleichen Verhältnis in Ausgründungen nieder. Die Selbstständigenrate insgesamt ist niedrig, was letztlich zur Arbeitslosigkeit beiträgt. Gleichzeitig droht durch Abwanderung der besonders innovativen Protagonisten keine nachhaltige Verbesserung der Situation. Gründungen wirken dem entgegen.
Das INP Greifswald will mit diesem Projekt den erfolgreich eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Als erstes Leibniz-Institut überhaupt hat das INP seine Technologietransferaktivitäten in einer eigenständigen GmbH, der neoplas, gebündelt, die auch eine Inkubatorfunktion für weitere Ausgründungen wahrnimmt. Das immer wieder sehr erfolgreiche Abschneiden des INP bei der venturesail oder auch die jüngste Preisverleihung an eine INP-Ausgründung (Ludwig-Bölkow-Technologiepreis an die neoplas control GmbH) belegen dies eindruckvoll. Das INP verfügt wegen seiner führenden Rolle in internationalen Netzwerken, der industriekomplementären Forschung und dem intrinsisch breiten Anwendungsspektrum der Plasmatechnologie über sehr gute Ansatzmöglichkeiten. Start-ups, die aus einem außeruniversitären Forschungsinstitut ausgegründet werden, wachsen im Schnitt schneller und versprechen damit nachhaltigeren Erfolg als Ausgründungen aus Hochschulen.
Laufzeit: 01.08.2008 – 31.07.2011
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