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Professorin Birgit Piechulla ist neue DFG-Vertrauensdozentin an der Universität Rostock


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  NACHRICHT (02.05.2011) : Zur neuen Vertrauensdozentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Universität Rostock und die Forschungseinrichtungen der Region ist auf Vorschlag von Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck die Professorin für Biochemie am Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock, Birgit Piechulla, bestimmt worden. Die 55-jährige Wissenschaftlerin löst Prof. Dr. Dieter Weiss ab, der jetzt 65-jährig emeritiert wurde. Weiss hatte maßgeblich die Weichen dafür gestellt, dass die Universität Rostock 1995 als Mitglied in die DFG aufgenommen wurde und durch Beratung vieler Antragsteller dazu beigetragen, dass in den letzten 16 Jahren zahlreiche Projekte gefördert wurden.

Derzeit werden von der DFG für die Universität Rostock etwa 100 Anträge im Jahr bewilligt. Das entspricht einer Fördersumme von etwa zwölf Millionen Euro im Jahr“, sagt Birgit Piechulla. Sie sieht aber noch Reserven für die Universität Rostock, „wenn man die Anzahl der gestellten Anträge mit anderen Universitäten vergleicht“. Professorin Piechulla betont: „Die Forschung, die durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert wird, ist als besonders hochrangig und prestigeträchtig einzustufen, es steckt Know how der Spitzenklasse und sehr viel Arbeit und Mühe hinter einem DFG geförderten Projekt“. Die Universität Rostock erhält derzeit neben Einzelantragstellungen Gelder von der DFG aus dem Sonderforschungsprogramm für Projekte in der Medizin und Physik, dem Klima-Schwerpunktprogramm (Kühlungsborn) sowie für zwei Forschergruppen (Biologie und An-Institut in Dummerstorf).

Generell können promovierte Wissenschaftler und Professoren Anträge bei der DFG stellen. Werden die genehmigt, bekommen sie je nach Antragstellung zwischen 5.000 und 500.000 Euro für ihre Forschungen. Prof. Dr. Piechulla ist als DFG-Vertrauensdozentin Kontaktperson zwischen der Uni Rostock und der DFG. Sie will erreichen, dass mehr Nachwuchswissenschaftler über die Möglichkeiten der Einwerbung von DFG-Forschungsgeldern informiert werden und sie ermutigen, Anträge zu stellen. Die Förderraten liegen zwischen 30 und 50 Prozent. „Eine Möglichkeit ist auch, dass sich zu einem Thema mehrere Wissenschaftler zusammen schließen“, regt die neue Vertrauensdozentin an. Darin sieht sie auch eine Chance, dass mehr Anträge der Uni Rostock bewilligt werden. Die Erfahrung von Prof. Dieter Weiss: „Bei der Antragstellung für Forschungsgelder muss man sehr genau arbeiten. Nicht nur der Inhalt ist wichtig, ebenso die Form“.

Mit einem jährlichen Etat von inzwischen rund 2,4 Milliarden Euro finanziert und koordiniert die DFG in ihren zahlreichen Programmen über 20.000 Forschungsvorhaben einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie von Forschungsverbünden an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland. Die besondere Aufmerksamkeit der DFG gilt der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der Gleichstellung in der Wissenschaft sowie den wissenschaftlichen Beziehungen zum Ausland. Zudem finanziert und initiiert sie Maßnahmen zum Ausbau des wissenschaftlichen Bibliothekswesens, von Rechenzentren und zum Einsatz von Großgeräten in der Forschung. Eine weitere zentrale Aufgabe ist die Beratung von Parlamenten und Behörden in wissenschaftlichen Fragen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist die zentrale Selbstverwaltungsorganisation der deutschen Wissenschaft. Im internationalen Kontext vertritt die DFG in etlichen Vereinigungen die Interessen der deutschen Wissenschaft.





Universität Rostock - Presse- und Kommunikationsstelle
Tel.: +49 381 498 1012
Fax: +49 381 498 1032
E-Mail: pressestelleuni-rostock.de

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