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REMEDIS: Höhere Lebensqualität durch neuartige Mikroimplantate


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  PROJEKT: Die an REMEDIS beteiligten Partner verfolgen das Ziel, neuartige Implantate für hochspezifische klinische Applikationen zu entwickeln. Durch innovative Konzepte in der Biomaterialforschung und Implantattechnologie sollen neue Möglichkeiten zur Therapie bisher nicht ausreichend behandelbarer Krankheitsbilder eröffnet werden. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird ein besonderer Fokus auf die Behandlung von Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und der Sinnesorgane gelegt. Unmittelbares wissenschaftliches Ziel der am Verbund REMEDIS beteiligten Partner ist die Entwicklung wirkstofffreisetzender Mikroimplantate für mikrochirurgische und minimalinvasive Verfahren.

REMEDIS ist ein Verbundvorhaben der Universität Rostock mit:

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Hochschule Wismar
Medizinische Hochschule Hannover
Laser-Zentrum Hannover
RWTH Aachen
University Medical Center Groningen, NL
BIOTRONIK, Berlin, Erlangen, Bülach, D / CH
Bayer MaterialScience AG, Leverkusen
TEPHA, Inc., Lexington, MA, USA
CORTRONIK GmbH, Warnemünde
Institut für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V., Warnemünde

zum Förderprogramm „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

http://remedis.med.uni-rostock.de

Die medizinische und ökonomische Zukunft des Gesundheitswesens wird wesentlich durch die Entwicklung der Medizintechnik geprägt. Das gemeinsame Wirken von Medizinern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern bei der Entwicklung medizintechnischer Geräte und Systeme eröffnet immer größere Möglichkeiten für die Diagnostik und Therapie. Insbesondere neuartige Implantate haben in den letzten Jahren in herausragender Weise sowohl zur Verbesserung der Lebensqualität als auch zur Steigerung des Therapieerfolges und der Patientensicherheit beigetragen.
Die Vision des Verbundes REMEDIS gilt der Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung mit Hinblick auf die Entwicklung innovativer Implantate für minimalinvasive Verfahren zur Therapie bisher nicht ausreichend behandelbarer Krankheitsbilder. Im Fokus stehen dabei neuartige Mikroimplantate mit kontrollierter ortsspezifischer Wirkstofffreisetzung für das Herz-Kreislauf-System (Stents und Elektrostimulationselektroden) sowie für Auge (Glaukomstents, Intraokularlinsen), Hals, Nase und Ohr (Tubenstents).
REMEDIS ist ein Verbund von Forschungseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern mit Partnern aus der Hochschulforschung der Alten Bundesländer und dem europäischen Ausland sowie international agierenden Industriepartnern. Für REMEDIS wurden exzellente Kooperationspartner zusammengeführt, um deren Expertise auf den Gebieten der Ingenieurwissenschaften, Medizin und Naturwissenschaften zu integrieren und auszubauen.
Ziel der Kooperation ist die Etablierung einer international führenden Forschungsstruktur und Entwicklungskompetenz auf dem Gebiet der Biomedizintechnik, die zu einer Steigerung der nachhaltigen Entwicklung von Wachstumskernen führen wird. Der gemeinsame strategische Fokus der Hochschulpartner und der Industriepartner des Verbundes REMEDIS ist dabei, aufbauend auf exzellenter Grundlagenforschung an den beteiligten Standorten, auf anwendungsorientierte Forschung im Bereich der Biomedizintechnik mit großem Markteintrittspotential und hohen Umsatzerwartungen ausgerichtet.


Sprecherin:

Frau Prof. Dr. Katrin Sternberg
Universität Rostock, Medizinische Fakultät
Institut für Biomedizinische Technik

Vorstand:

Prof. Dr. Klaus-Peter Schmitz – Vors. Vorstand
Universität Rostock, Medizinische Fakultät
Institut für Biomedizinische Technik

Frau Prof. Dr. Katrin Sternberg
Universität Rostock, Medizinische Fakultät
Institut für Biomedizinische Technik

Prof. Dr. Rudolf Guthoff
Universität Rostock, Medizinische Fakultät
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

Prof. Dr. Werner Weitschies
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut für Pharmazie
Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie


Projektbereich A: Biomaterialien und Wirkstofffreisetzungssysteme – Grundlagenentwicklungen

Projektbereichsleiter: Prof. Sternberg, Prof. Kragl

A1 Injizierbare Polymere in der Kataraktchirurgie für akkommodierende Linsen und als Medikamententräger
(Prof. Guthoff, Prof. Klee, Prof. Sternberg, Dr. van Kooten)

A2 Ionische Flüssigkeiten als temporäre Implantatbeschichtungen
(Prof. Kragl, Prof. Behrend, PD Dr. Löbler)

A3 Thrombozyten-Leukozyten/Endothelzell-Interaktion auf wirkstoffbeladenen Materialoberflächen
(Dr. Busch, Prof. Felix, Prof. Sternberg, Prof. Kroemer)

A4 Innovative metallische Werkstoffe und Fertigungsverfahren für Stents
(Prof. Keßler, Prof. Wienecke, Dr. Momma)

A5 Lasertechnologien zur Mikro- und Nanostrukturierung von Implantaten und Implantatoberflächen
(Prof. Meiwes-Broer, Prof. Lochbrunner, Prof. Seitz)


Projektbereich B: Innovative Implantate mit kontrollierter ortsspezifischer Wirkstofffreisetzung – Angewandte Forschung für Medizinprodukte mit hohem Marktpotential

Projektbereichsleiter: Prof. Guthoff, Prof. Weitschies

B1 Drug-Eluting Multi-Mode Stents für die vaskuläre Regeneration
(Prof. Sternberg, Prof. Kroemer, Prof. Nienaber, Prof. Weitschies, Dr. Harder)

B2 Funktionalisierte, biodegradierbare Mikroimplantate für die Glaukomtherapie und die Katarakt
(Prof. Schmitz, Prof. Guthoff, Prof. Wree, Prof. Haferkamp, Prof. Chichkov)

B3 Wirkstoffbeladene Elektrostimulationselektroden für die Schrittmachertherapie
(Prof. Sternberg, Prof. Reisinger, Dr. Schmidt, Hr. Trip, Dr. Köcher)

B4 Bioabbaubarer Polymerstent für das periphere Gefäßsystem
(Dr. Grabow, Prof. Schareck, PD Dr. Bünger, Dr. D. Martin (Tepha, Inc., USA))

B5 Optimierung der Fluid-Struktur-Interaktion und der Elastomechanik von Stentstrukturen zur Verminderung des Thomboserisikos
(Prof. Leder, PD Dr. H. Martin, Dr. Lootz)


Projektbereich C: Organspezifische in vivo Modelle – Vorbereitung der klinischen Erprobung

Projektbereichsleiter: Prof. Vollmar, Prof. Nienaber

C1 In vivo Imaging ophthalmologischer Implantat- und Drainagesysteme
(PD Dr. Stachs, Prof. Hosten, Prof. Vollmar)

C2 In vivo Untersuchung der differentiellen Gefäßantwort auf Drug-Eluting Multi-Mode Stents
(Prof. Vollmar, Prof. Ince, Dr. Harder)

C3 Entwicklung und tierexperimentelle Erprobung oberflächenfunktionalisierter Tubenstents zur Behandlung von Belüftungsstörungen des Mittelohres
(Prof. Lenarz, Prof. Pau, Prof. Behrend)


Projektbereich Q: Querschnittsprojekte – Methodenentwicklungen an der Schnittstelle von Medizin, Pharmazie und Technik

Projektbereichsleiter: Prof. Schmitz, Prof. Kroemer

Q1 Pharmakologische Konzepte und pharmazeutische Technologien zur implantatspezifischen Beeinflussung zellulärer Zielstrukturen
(Prof. Kroemer, Prof. Weitschies, Prof. Langer, PD Dr. Löbler)

Q2 Laserstrahlmikrosintern zur Generierung modifizierter Oberflächenbereiche auf mikroskalierten Implantaten
(Prof. Haferkamp, Dr. Barcikowski, Dr. Momma, Prof. Schmitz)

Q3 Entwicklung von Oberflächenbeschichtungstechnologien für Mikroimplantate
(Dr. Grabow, Prof. Weitschies, Dr. Harder)

Q4 Mikro- und Nanostrukturanalyse zur Qualitätssicherung
(Dr. Schmidt, Prof. Behrend, Dr. Momma)









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REMEDIS - Standortnetzwerk

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REMEDIS - Innovative Implantate mit kontrollierter, ortsspezifischer Wirkstofffreisetzung zur Therapie bisher nicht ausreichend behandelbarer Krankheitsbilder

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Frau Prof. Dr. Katrin Sternberg
Institut für Biomedizinische Technik
Medizinische Fakultät
Tel.: +49 381 54345 525
Fax: +49 381 54345 502
E-Mail: katrin.sternberguni-rostock.de

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Herr Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Schmitz
Institut für Biomedizinische Technik
Medizinische Fakultät
Tel.: +49 381 54345 501
Fax: +49 381 54345 502
E-Mail: klaus-peter.schmitzuni-rostock.de

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