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Institut für Botanik und Landschaftsökologie

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Organisationsart: Institut
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Die fachliche Neuorientierung der Greifswalder Biologie führte in der Zeit nach der "Politischen Wende" zu einem Konzept der Verstärkung der organismisch und ökologisch ausgerichteten Fächer für DiplombiologInnen. Als notwendige Ergänzungen zu dem bereits etablierten molekurbiologisch/biochemisch/genetisch ausgerichteten Schwerpunkt in der Mikrobiologie wurden Ökologie und später Landschaftsökologie und Naturschutz als selbstständige Hauptfächer für DiplombiologInnen eingeführt und sind seit 1993 in den entsprechenden Orientierungshilfen für umweltorientierte Studiengänge der Bundesrepublik enthalten (z.B. Studienführer Umweltschutz des BMU).
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Mit der Berufung von Prof. Dr. Michael Succow (Wintersemester 1992/93) auf den Lehrstuhl für Geobotanik und Landschaftsökologie des Botanischen Institutes erfolgte der entscheidende Schritt für die Institutionalisierung der Landschaftsökologie als einer eigenständigen Ausbildungsrichtung, die seither inhaltlich neu konzipiert und weiterentwickelt sowie seit dem Wintersemester 1996/97 als eigener integrierter Studiengang etabliert wurde. Dieses Vorhaben fand in den Geowissenschften vielfältige Förderung, zumal wesentliche Ausbildungsinhalte hier bereits bei der Ausbildung von Diplomgeographen bzw. Lehramtskandidaten geleistet und geoökologische Forschungsfelder (Boddenlandschaftsforschung) federführend gestaltet wurden.
Während das Hauptfach "Landschaftsökologie & Naturschutz" innerhalb des Studiengangs Diplom-Biologe erfolgreich weiterläuft und hier vor allem auf die naturwissenschaftlichen (bio- und geisteswissenschaftlichen) Grundlagen ausgerichtet ist, liegt die Besonderheit des neuen eigenständigen Studiengangs "Landschaftsökologie & Naturschutz" darin begründet, dass bereits im Grundstudium geistes- und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildungsinhalte mit integriert sind. Wichtige Voraussetzungen dafür waren die Intensivierung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den an der Ausbildung beteiligten Instituten (und Fakultäten!) und die Einwerbung von neuen Ausbildungsinhalten über Stiftungsprofessuren. So konnten aufgrund der Initiative von Prof. Dr. Succow folgende Stiftungsprofessuren eingerichtet werden: Landschaftsökonomie (1996), Umweltethik (1998), Internationaler Naturschutz (1999) und Biodiversität (2000), die seither das Lehr- und Forschungspotential der EMAU bereichern. Außerdem hat sich die Einrichtung der Professur für Kartographie und Geographische Informationssysteme am Geographischen Institut (1999) auch für die Ausbildung im Studiengang Landschaftsökologie & Naturschutz als richtige Entscheidung erwiesen.
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