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Sofja Kovalevskaja-Preis 2004 - Moore machen Wetter

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PROJEKT: Klimaforschung liegt im Trend. Martin Wilmking, der bereits die regionalen Folgen globaler Prozesse im arktischen Russland, in der Mongolei und in Alaska erforschte, untersucht in seinem Projekt den Kohlenstoffhaushalt der nördlichen Torfmoorgebiete von Nordeuropa bis voraussichtlich Sibirien.
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Moore sind weitaus weniger untersucht als Waldgebiete, obwohl sie eine wichtige Rolle im globalen Klima spielen, denn sie binden Kohlendioxid, geben aber auch grosse Mengen an Methan ab. Im Zentrum der Untersuchungen steht die Frage, welchen Einfluss die zunehmende Erwärmung auf die in den Mooren gebundenen großen Mengen an Kohlenstoff hat und welche Wechselwirkungen in der Atmosphäre entstehen.
Ein wichtiger Nebeneffekt des Projekts ist, dass nicht nur bestehende Kooperationen gepflegt, sondern auch neue überregionale Zusammenarbeit und Kontakte geschaffen werden, so mit skandinavischen und russischen Partnern.
Gastinstitut: Institut für Botanik und Landschaftsökologie, Universität Greifswald
Dr. Martin Wilmking leitet die DFG geförderte Emmy Noether Nachwuchsgruppe Ökosystemdynamik an der Universität Greifswald. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Klimafolgenforschung und Paläoklimarekonstruktion besonders in den hohen Breiten. Er ist Mitglied der Jungen Akademie der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Leopoldina.
Web: www.humboldt-foundation.de/web/31670.html
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