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DFG - Graduiertenkolleg 619 - Kontaktzone Mare Balticum: Fremdheit und Integration im Ostseeraum/ Erste und zweite Förderphase

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PROJEKT: Das Graduiertenkolleg „Kontaktzone Mare Balticum: Fremdheit und Integration im Ostseeraum“ nahm am 1. Mai 2000 seine Arbeit auf und wird jetzt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in der zweiten Phase gefördert. Während der ersten Bewilligungsphase gehörten dem Kolleg sieben Doktoranden und ein Postdoktorand an. Am 1. Mai 2003 nahmen 14 neue Doktoranden ihre Forschungen im Rahmen der zweiten Bewilligungsphase des Graduiertenkollegs auf.
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Auf der Ebene zwischenmenschlicher Begegnung entstand in der Folge der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in Europa seit 1989 eine neue Qualität, die sich vielfach in Ausbrüchen von Fremdenfurcht, Fremdenhaß und übersteigertem Nationalismus oder Rassismus widerspiegelte. In ihrer Folge hat die wissenschaftliche Erforschung des „Fremden” neue Aktualität gewonnen, wobei der Schwerpunkt bislang allgemein auf den negativen Auswirkungen des Fremdkontaktes lag. Der Ostseeraum aber war und ist in Geschichte und Gegenwart – bei aller Beeinträchtigung durch Kriege und politisch bestimmte Abgrenzungen – eine Zone fruchtbarer Austauschbeziehungen. Er eignet sich deshalb ganz besonders als Objekt und Schauplatz eines längerfristigen Studien- und Forschungsprogramms, das verschiedene geisteswissenschaftliche Disziplinen mit dem Ziel zusammenführt, Formen und Wirkungen des Fremdkontaktes – von der Ausgrenzung bis zur Integration – zu erfassen und vor dem Hintergrund spezifischer gesellschaftlicher und politischer Bedingungen zu analysieren. Diesem Themenkomplex widmet sich das Greifswalder Graduiertenkolleg „Kontaktzone Mare Balticum: Fremdheit und Integration im Ostseeraum“.
Projektdetails
Laufzeit: 2000 - 2009
Fördervolumen: 1.991.362 Euro
Link: Zur Homepage
Ort: Greifswald
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Dieser Inhalt ist auch in englischer Sprache verfügbar.

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