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Schon der Name „Neue Methoden für Nachhaltigkeit in Katalyse und Technik“ ist Programm und steht für die zentrale Forschungsidee einer Etablierung moderner, nachhaltiger Katalyseprozesse durch eine neuartige Verbindung aus Chemie und Technik. Unter verstärktem Einsatz automatisierter Verfahren gilt es neuartige Katalyseprozesse zu entwickeln, um langfristig eine nachhaltige Entwicklung und lebenswerte Zukunft zu sichern. Die Bedeutung der Katalyse für die Volkswirtschaften aller Industriestaaten liegt nicht nur im Produktionsumfang der mittels Katalyseprozessen hergestellten Stoffe, sondern vor allem darin, dass es allein durch verbesserte oder neuartige Katalysen möglich ist, die Effizienz (bezüglich Rohstoffbedarf, Energie- und Stoffbilanz, Abfall- und Nebenprodukte usw.) großtechnischer Prozesse zu verbessern.(Abb.2) Katalyseforschung ist folglich im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung und lebenswerte Zukunft als sinnvolle Investition zu betrachten und generiert darüber hinaus einen Wettbewerbsvorteil. Damit wird der Weg der Modernen Katalyseforschung als einem interdisziplinären Gebiet zwischen den klassischen Fächern Chemie, Physik und Ingenieurwesen beschritten und neue Maßstäbe werden gesetzt.
Betreut durch renommierte Wissenschaftler eröffnet das Kolleg den derzeit 15 Doktoranden und 2 Postdoktoranden unterschiedlicher Nationalitäten aus natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern die Chance, gemeinsame Forschung zu betreiben und ihre Dissertation im Rahmen eines koordinierten, innovativen und durch mehrere Hochschullehrer getragenen Forschungsprogramms durchzuführen. Die vielfältigen interdisziplinären Kontakte bieten fachübergreifend günstige Bedingungen für überregionale Kooperationen im bundesdeutschen, europäischen und weltweiten Rahmen. Die verstärkte Praxisorientierung verknüpft mit vielfältigen ingenieurwissenschaftlichen Anbindungen steigert außerdem die Attraktivität der Promotion, das Absolventenprofil für Positionen in der Industrie wird somit erheblich geschärft.
Getragen von der Universität Rostock und gefördert durch die DFG wurde das Graduiertenkolleg 1213 in der 1. Förderperiode zunächst für 4,5 Jahre bis zum 31.12.09 bewilligt und erhielt dann eine Abschlussfinanzierung für ein weiteres Jahr. (Gesamtförderzeitraum mit Fortsetzung bis 2010)
Forschungsprojekte
 | A Nachhaltige katalytische Reaktionen
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- A 1 Metall-katalysierte Aminierungen von Olefinen und Alkinen: Theorie und Praxis (Prof. Beller)
- A 2 Katalytische C-C-Knüpfungen für Oligomerisierungen und Funktionalisierungen von Olefinen und Acetylen (Prof. Rosenthal)
- A 3 Kinetische Untersuchungen in der homogenen Katalyse (PD Dr. Heller)
 | B Alternative Reaktionsmedien
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- B 1 Organische Carbonate als ökologisch und ökonomisch attraktive Lösungsmittel für die asymmetrische homogene Katalyse (Prof. Börner)
- B 2 Physikochemische Eigenschaften von Mischungen, die Propylencarbonat enthalten (PD Dr. Verevkin)
- B 3 Enzymatische Polymersynthese in neuartigen Reaktionsmedien (Prof. Kragl)
 | C Neue Methoden in Analytik und Automation
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- C 1 Massenspektrometrische High-Throughput-Analytik - Analysenmethoden für die Anwendung in der Katalyse (Prof. Thurow)
- C 2 Innovative Reaktionstechnik für die Katalyse (Prof. Stoll)
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Abb. 1. Graduiertenkolleg 1213 – fakultätsübergreifende Kooperation zwischen 3 Instituten; dem Leibniz-Institut für Katalyse e.V. und von der Universität Rostock dem Institut für Chemie sowie dem Institut für Automatisierungstechnik mit insgesamt 8 Hochschullehrern. Sprecher des GRK ist Prof. Dr. Uwe Rosenthal vom LIKAT.



Abb.2. In enger Zusammenarbeit und in regem Austausch werden 8 Forschungsprojekte bearbeitet.

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