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Campus Südstadt: Grundsteinlegung für Forschungsneubau an der Universität Rostock


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  NACHRICHT (30.06.2010) : Eine weitere Verbesserung der Bedingungen für die Forschung an der Universität Rostock rückt in greifbare Nähe. Heute (30.06.2010) wurde auf dem Gelände der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik auf dem Campus Südstadt vom Bauminister Mecklenburg-Vorpommerns, Volker Schlotmann und von Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, der Grundstein für eine neue Forschungshalle gelegt.

„Wir schaffen in der Forschung Stück für Stück die Voraussetzungen, um den Anforderungen von morgen gewachsen zu sein“, sagte Rektor Schareck. Als „einen weiteren wichtigen Baustein bei der Entwicklung des Südstadt-Campus“, bezeichnete Bauminister Schlotmann den Neubau.

Im Frühjahr 2011 soll der Forschungsbau übergeben werden. Die Gesamtbaumaßnahme ist in zwei Bauabschnitte gegliedert. Für den ersten Bauabschnitt mit einer Nutzfläche von 602 m² und 1706 m² Geschossfläche, verteilt auf zwei Etagen, werden drei Millionen Euro investiert. Sie stammen aus dem Zukunftsinvestitionsprogramms M-V. Untergebracht werden hier Forschungsflächen für die Lehrstühle Fertigungstechnik, Meerestechnik, Schiffstechnische Konstruktion, Strömungsmaschinen und Konstruktionstechnik. Später soll in einem zweiten Bauabschnitt eine weitere Forschungshalle hinzukommen. Die Entwürfe stammen von dem Rostocker Architektenbüro Bastmann+Zavracki.

Auf dem Südstadt-Campus entsteht zur Zeit parallel das neue Institut für Informatik samt Rechenzentrum und Medienzentrum der Universität. Noch hin diesem Jahr findet auch der erste Spatenstich für den Neubau der Physik statt. Geplant ist auf diesem Standort ebenfalls die Errichtung eines bereits bewilligten Forschungsbaus für die Profillinie „Life, Light & Matter“. Das Leibniz-Institut für Katalyse und das Fraunhofer Anwendungszentrum Großstrukturen in der Produktionstechnik expandieren ebenfalls. Insgesamt werden allein auf dem Südstadt-Campus in nächster Zeit knapp 100 Millionen Euro verbaut. „Ein Standort mit beeindruckender Dynamik“, so Rektor Schareck.

Geschichte des Gebäudekomplexes Schiffstechnik-Maschinenbau-Elektrotechnik
Gründungsdatum der Schiffbautechnischen Fakultät ist der 26. Mai 1951. Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex Albert-Einstein-Str. 2 wurde in den Jahren 1958 - 1962 nach den Entwürfen von Walter Baresel und Ernst Gahler errichtet. Der große Hörsaal wurde 1999 - 2002 nach neuesten technischen Gesichtspunkten grundsaniert. 1992 entstand die Fakultät für Ingenieurwissenschaften, wozu der Fachbereich für Maschinenbau gehörte. 2004 gingen aus den Ingenieurwissenschaften zwei Fakultäten hervor: die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik und die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik. In Teilbereichen erfolgte von 2006 - 2009 die Grundsanierung des Seminar- und Verwaltungsgebäudes sowie des sogenannten Stelzengangs.

Seit Juli 2009 wird für die Institute Allgemeine Elektrotechnik, Elektrische Energietechnik sowie für die Geräte und Schaltungstechnik das Experimentalgebäude in einer parallel laufenden Außen- und Innensanierung hergerichtet und anstelle der ehemaligen Trafostation ein Funktionsgebäude mit Eingangsbereich, Büro- und Laborflächen errichtet. Die Fertigstellung ist für März 2011 geplant.

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Forschungshalle, 1. Bauabschnitt im Computerbild (Foto: Universität Rostock/Medienzentrum)




Universität Rostock - Presse- und Kommunikationsstelle
Tel.: +49 381 498 1012
Fax: +49 381 498 1032
E-Mail: pressestelleuni-rostock.de

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