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Schiffs- und Meerestechnik
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Universität Rostock liefert know how für neuartige Rotorblätter an Windkraftanlagen


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  NACHRICHT (06.06.2010) : Rostocker und Stralsunder Wissenschaftler arbeiten zusammen mit der Ostseestaal GmbH an einer innovativen Technologie, die neuartigen Windturbinen zum Durchbruch verhelfen soll. Erstmals sollen in dem Verbund Grobbleche mit bis zu 20 Millimeter Materialstärke in einem Arbeitsschritt in ihre komplexe mehrdimensionale Form gebracht werden.

Die Herstellung eines Rotorblattes für eine Windkraftanlage ist bislang ein äußerst aufwändiger und kostenintensiver Prozess. Herkömmliche Rotorblätter mit einer Länge von 20 bis mehr als 50 Meter bestehen aus glasfaser- oder kohlenfaserverstärktem Kunststoff. Sie werden in einem mehrstufigen Verfahren in Halbschalen-Sandwichbauweise und Versteifungselementen im Inneren hergestellt. „Die mehrdimensionale Verformung von Grobblechen aus einem Stück und ohne kritische Schweißnähte für anspruchsvolle Anlagen wie Windkrafträder ist Neuland“, sagte Prof. Patrick Kaeding von der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock. „Das Verfahren wird zwar als Pilotprojekt für Windturbinen erforscht, enthält aber ein enormes Potenzial für fast alle Bereiche des Industriebaus“, so der Rostocker Schiffbauingenieur. Innerhalb des Verbundprojektes werden zehn Wissenschaftler beschäftigt sein.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert das Gemeinschaftsprojekt in einem Gesamtvolumen von 5,6 Millionen Euro mit einem Zuschuss aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 4,1 Millionen Euro. Die Fachhochschule Stralsund erhält 865.000 Euro Zuschuss, die Universität Rostock 1,75 Millionen Euro und die Ostseestaal GmbH 1,5 Millionen Euro.





Universität Rostock - Presse- und Kommunikationsstelle
Tel.: +49 381 498 1012
Fax: +49 381 498 1032
E-Mail: pressestelleuni-rostock.de

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